Forchheim

Die Forchheimer Fußgängerzone birgt Hindernisse für Frau und Kind

Die Forchheimer Fußgängerzone birgt besonders für Kinder und Frauen mit hohen Schuhen so seine Risiken.
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Die Absatz-Falle  Fotos: Brechtelsbauer
Die Absatz-Falle Fotos: Brechtelsbauer
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Die Forchheimer Fußgängerzone birgt besonders für Kinder und Frauen mit hohen Schuhen so seine Risiken. Sowohl das Bächla als auch das Kopfsteinpflaster stellen sich als Herausforderung dar.

"Wir haben alle Wechselschuhe dabei", erklärt Julia Lamm. Sie arbeitet bei der Volksbank in der Fußgängerzone. Auf ihrem Weg in die Arbeit muss sie täglich über das Kopfsteinpflaster laufen. Schon öfters seien ihr die Absätze abgebrochen, sagt Lamm. "Ich zieh die Schuhe mit Absatz erst in der Arbeit an", erzählt Lamm.


Das berüchtigte "Bächla"

Aber auch Kinder haben in der Fußgängerzone so ihre Probleme. Das "Bächla", das durch die komplette Fußgängerzone fließt, ist den Forchheimer wohl bekannt. Unfälle von Fußgängern kommen nahezu nie vor.
"Wenn dann fallen Kinder rein", erklärt Stadtrat Günther Hammer. Auch die Mitarbeiterin Julia Wagner, die in der Stadtapotheke beschäftigt ist, hat dies beobachten können. "Man sieht ab und zu mal, wie ein Kind ins Bächla fliegt", sagt sie.

"Wir haben keine Stolperfallen", sagt Hammer. Minutenlang musste er überlegen, wo in Forchheim sich Stolperfallen befinden, ohne Ergebnis. Das "Bächla" und die Pflastersteine mögen zwar für Manchen ein Hindernis darstellen, aber was wäre Forchheim nur ohne sie?

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