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Kleinsendelbach
Spaß

Das Männerballett bringt die Weiber um den Verstand

Beim Weiberfasching in Kleinsendelbach bleibt kein Auge trocken. Und Geld für einen guten Zweck kam auch noch zusammen.
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Das Männerballett hatte Putzutensilien mitgebracht.Fotos: fra-press
Das Männerballett hatte Putzutensilien mitgebracht.Fotos: fra-press
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Gestressten Frauen ein paar entspannende Stunden zu bieten, und zwar einmal so ganz ohne Männer, und dann vom Erlös arme Menschen zu unterstützen - das ist seit Jahren das Geheimnis des Kleinsendelbacher Weiberfaschings.

Auch heuer folgten weiter über 100 Frauen dem Ruf und versammelten sich in der Mehrzweckhalle. Bürgermeisterin Gertrud Werner (UW) und ihre Dorfweiber hatten sich allerlei Mitreißendes für die närrischen Frauen einfallen lassen. Dazu unterhielten die "Musik Tramps" die Frauen mit heißen Klängen bis in die frühen Morgenstunden. Naturgemäß durften auch nicht die kleinen Sketche mit lokalem Hintergrund fehlen. Da ging es zum Beispiel um eine Fahrt mit der unvergesslichen SeKu-Bahn, die früher von Schülern über die Arbeiter bis hin zu den Bauernweibern mit ihrem Kleinvieh so ziemlich alles beförderte, was nach Eckental oder nach Erlangen musste.


Natürlich war eine solche Zugfahrt immer auch eine Art Börse, wo die neusten Informationen und Gerüchte gehandelt wurden. Nicht nur die närrischen Weiber würden es sicherlich zu schätzen wissen, wenn der "Klatsch- und Tratsch-Express" wieder seine Fahrt aufnehmen würde. Groß war das Gekreische, als das Männerballett "Piemont-Kirschen" auftrat und dabei seine mehr oder weniger geballte Männlichkeit den bereits sehnsüchtig wartenden Narrenweibern präsentierte.

250 Euro gespendet

Dabei schwangen die Männer immer wieder kokett die Schrubber. Als Belohnung für ihre Verrenkungen steckten ihnen die weiblichen Besucher Gutscheine in die kokett auf den Oberschenkeln drapierten Strumpfbänder.

Wer von den Gästen noch aufnahmefähig war, konnte sich zu vorgerückter Stunde von den Schmonzetten der beiden Sendelbacher Urgewächse "Sieglinde & Hans-Wernerle" (Alexandra Eberl und Eva-Maria Regenfuß) über deren schon länger zurückliegende Schulzeit und die depperten Verwandtschaft begeistern lassen. Georg Walz als "Ötzi" war mit seinen Liedern für den Schlusspunkt des Abendprogramms zuständig.
Das Beglückenste war aber das schnöde Geld. Stolze 250 Euro konnten die Närrinnen dem Kinderpalliativ-Team des Freundeskreises in der Kinderklinik Erlangen spenden.

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