Forchheim
Natur

Besitzer präsentieren ihre paradiesischen Gärten

Unter dem Motto "Bayern blüht" öffnen am Sonntag, 25. Juni, Privatgärten in ganz Oberfranken ihre Gartentüren für Besucher.
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Brigitte Kocma in ihrem bezaubernden Garten. Am Sonntag lädt sie Interessierte zur Besichtigung ein.  Foto: privat
Brigitte Kocma in ihrem bezaubernden Garten. Am Sonntag lädt sie Interessierte zur Besichtigung ein. Foto: privat
"Wir haben die Gärten so ausgewählt, dass wir eine möglichst große Vielfalt zeigen können", sagt Hans Schilling vom Obstinformationszentrum Fränkische Schweiz in Hiltpoltstein. Er hat die Gärten gemeinsam mit Brigitte Wagner ausgewählt und die am Sonntag, 25. Mai, stattfindende Veranstaltung organisiert.
So bietet der Landkreis Forchheim am Tag der offenen Gartentüre in diesem Jahr ein Bild von intensiv gepflegten Blühpflanzen über natürlichen Erholungsbereichen bis hin zu naturbelassenen Kulturen heimischer Pflanzen.


Auf mehreren Ebenen

Auf 2000 Quadratmeter erstreckt sich das Grundstück mit Hanglage der Familie Jungkunz in Streitberg. Den großzügige Garten rings um das Haus, der von einer Seite durch den Wiesentbach begrenzt wird, erstellten Monika und Norbert Jungkunz in Eigenarbeit.

Im Laufe der Jahre entstand so ein kleines Paradies auf mehreren Ebenen. Die Bepflanzung wählten das Ehepaar auch mit Blick auf die Insektenfreundlichkeit aus, weshalb unter anderem Spalierrosen, Fingerhut oder der Schmetterlingsflieder die Beete säumen. Aber auch eine Kräuterspirale findet ihren Platz. Mehrere Sitzgelegenheiten auf der Terrasse oder auf dem Grillplatz neben dem Gartenteich mit Koi-Karpfen und Goldfischen laden zum Entspannen ein.

Mit einer noch steileren Hanglage beweist sich der zweite Garten in Streitberg, der von Brigitte und Sigmund Kocma gepflegt wird, als naturnahe Oase aus. Das Anwesen, das zunächst von einem Landschaftsgärtner geplant und angelegt worden war, erstreckt sich auf mehreren Ebenen, abgestuft durch Natursteinmauern. Während auf der einen Seite des Gartens Gemüse und Kräuter angebaut werden, finden sich auf der anderen Seite ein Gartenteich mit kleinem Deck, ein Gästehaus, sowie Obststräucher und -bäume wieder. Spezielle Blühpflanzen beherbergt der Garten jedoch nicht. "Wir wollen hauptsächlich das unterstützen, was von alleine hier wächst und sich wohlfühlt", erläutert Brigitte Kocma.


Leuchtende Farben

Ein ganz anderes, aber nicht weniger attraktives Bild, zeigt sich im dritten Garten, das 1700 m² große, ebene Grundstück von Reta und Konrad Sponsel in Engelhardsberg.

Rings um das Haus bezaubert der Garten mit Buchsbaumgewächsen und einem Zier- und Blumengarten, der in leuchtenden Farben erblüht. Besonders die vielen Hortensien und Rosen, die von gelb bis zum klassischen rot in allen Farben erstrahlen, fallen ins Auge. Um die 50 Rosensträucher mit circa 30 verschiedenen Sorten kann das Ehepaar präsentieren. "Rosen mag ich persönlich einfach sehr gerne", erzählt Reta Sponsel, die gemeinsam mit ihrem Mann aber auch einen Gemüsegarten pflegt.

Dort wachsen selbst gezogene Tomaten und Gurken, ein weitere Nutzgarten wird außerhalb des Grundstückes bestellt. Das längliche Grundstück läd zu einem Spaziergang auf dem schmalen Weg rund um das Wohnhaus ein, wo es wirklich an jeder Ecke vor duftenden Blüten nur so strotzt.


Monika und Norbert Jungkunz: Schauertal 15 in Streitberg; an der B 470 Richtung Binghöhle links abbiegen, Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Dorfplatz oder an der Binghöhle.

Brigitte und Sigmund Kocma: Tölzwiesen 16 in Streitberg; an der B470 in Streitberg, Parkmöglichkeiten gib es direkt an der B 470, Parkplatz Ruine Neideck.

Reta und Konrad Sponsel
: Engelhardsberg 48 in Engelhardsberg; über die Gemeinde Muggendorf geht es nach Engelhardsberg. Am Ortseingang bitte die zweite Straße nach rechts abbiegen. Parkmöglichkeiten gibt es auf der Wiese hinter dem Haus.

Zeit Von 10 bis 17 Uhr haben Besucher am Sonntag, 25. Juni, die Möglichkeit, sich die Gärten anzuschauen.
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