Niedermirsberg
Engagement

Auszeichnung für Musikus Alfons Herbst

Böllerschüsse der Pinzberger Bavaria-Schützen starteten den Festzug vom Musikheim in die Jakobuskirche, in der Pfarrer Bartholomäus Götz einen Dankgottesdienst hielt.
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Vize-Bürgermeister Alfons Dorn (li.) ehrt Alfons Herbst. Foto: Roppelt
Vize-Bürgermeister Alfons Dorn (li.) ehrt Alfons Herbst. Foto: Roppelt
Die rund 530 Einwohner des Ortes feierten das Jubiläum ihrer Blaskapelle, die im Februar 1967 vom früheren Schulleiter der Volksschule Hans Huberth mit 30 musikinteressierten Schülern gegründet worden war. Mit etwa 50 Auftritten jährlich bieten die heute drei Klarinettistinnen und ihre 22 Musikerkollegen ein breit gefächertes Repertoire. Eine erfolgreiche und gefragte Blaskapelle, die einen ihrer nächsten Auftritte z.B. beim Pretzfelder Kirschenfest am 17. Juli gestalten wird.
Mit dem Kreismusikfest wurde 1972 das Musikheim als eines der ersten im Landkreis eingeweiht, woran der Vorsitzende Rudolf Männlein wesentlichen Anteil hatte. "Zu den jährlich 60 Proben kommen die Mitglieder gerne, da dies auch eine wichtige Voraussetzung ist, damit das hohe Niveau und der musikalische Erfolg gehalten werden kann."
Vize-Bürgermeister Alfons Dorn bestätigte: "Die Blaskapelle Niedermirsberg hat sich zu einem Leistungs- und Kulturträger im hiesigen Bereich hochgearbeitet". Mit dem Zweiten Vorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes, Kreis Forchheim, Friedolin Hofmann, ehrte er langjährige Mitglieder. Urkunden und Nadel erhielten für 40 Jahre Valentin Dittrich, Reinhold Heumann und Rainer Leikam. Eine besondere Ehrung erfuhr das Gründungsmitglied Alfons Herbst für seine zehnjährige Dirigententätigkeit.
In der Familie muss wohl musikalisches Blut in den Adern fließen, denn bereits der Großvater des Dirigenten spielte die Posaune und auch Sohn Daniel, der mehrere Instrumente beherrscht, spielt mittlerweile seit zehn Jahren Tuba.
Auf die Frage, ob denn da noch Zeit für andere Hobbys bleibt, folgte die Aufzählung: "Seit 21 Jahren bin ich Vorsitzender der Niedermirsberger Feuerwehr, zwölf Jahre war ich im Stadtrat, 20 Jahre habe ich mich mit Judo fit gehalten und neben dem Motorradfahren und Tauchen arbeite ich gerne in meinem großen Obstgarten." Kein Wunder also, dass Herbst in diesem Jahr das Ehrenwappen der Stadt Ebermannstadt für sein herausragendes öffentliches Engagement erhalten hat. wro


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