Obertrubach
Einweihung

Auf der Obertrubacher Krippe liegt viel Segen

Für insgesamt 134 000 Euro entstehen in Obertrubach zwölf Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahre. Bürgermeister Müller wertet dies auch als Standortvorteil.
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Pfarrer Werner Wolf (m.) segnet die neue Kinderkrippe in Obertrubach. Foto: Galster
Pfarrer Werner Wolf (m.) segnet die neue Kinderkrippe in Obertrubach. Foto: Galster
Es gab viele strahlende Gesichter, als Pfarrer Werner Wolf jetzt der neuen Kinderkrippe in Obertrubach den kirchlichen Segen geschenkt hat. "Ich wünsche viel Glück und Gottes Segen. Erfüllt es mit Freude, erfüllt es mit viel Lachen, erfüllt es mit viel Geschrei der Kinder, dann ist hier viel Leben und wir wissen, diese Krippe hat sich wirklich rentiert", sagte Wolf.

Wolf dankte gleichzeitig all jenen, die am Zustandekommen der Einrichtung ihren Anteil gehabt haben. Dazu zählte er unter anderen die Kirchenstiftung als Trägerin des Projekts, die politische Gemeinde und die Kindergartenleitung. "Habt Mut zum Kind", sagte Wolf abschließend dann noch.

Sandra Schmitt wird zusammen mit Angela Steinhäußer die Kleinsten betreuen. Den Betrieb haben sie bereits Anfang des Kindergartenjahres aufgenommen. Damals noch provisorisch und improvisierend in der nahen Turnhalle des Sportvereins.
Nach Ostern konnten sie endlich in die neue Krippe übersiedeln. "Dies ist ein weiterer Schritt in die Zukunft", freute sich Bürgermeister Willi Müller (CSU). Müller unterstrich die Bedeutung der Einrichtung für die Kommune. Die Existenz einer Kinderkrippe, können Menschen dazu bewegen, im Ort zu bleiben oder erst in den Ort zu ziehen.

Freistaat zahlt 98 000 Euro

Die Gesamtkosten für den Umbau im bestehenden Kindergarten sind mit 134 000 Euro geplant. Der Freistaat Bayern fördert die Maßnahme im Rahmen des Investitionsprogramms mit 98 000 Euro.
20 000 Euro legt die politische Gemeinde Obertrubach darauf, den Rest von rund 16 000 Euro die katholische Kirchenstiftung St. Laurentius. Der zuständige Architekt Hartmut Schmidt aus Hollfeld, rief sich und den Eröffnungsgästen nochmals einige Details der Planung und Ausführung in Erinnerung.

Zeitaufwendige Planung

Da es sich hier nicht um einen Neubau, sondern um einen Umbau in einem bestehenden Gebäude handelt, sei dies auch im Umgang mit den Behörden bei der Genehmigung zeitaufwendiger gewesen.
Zwölf Kinder im Alter bis zu drei Jahren fänden in der neuen Krippe Aufnahme. "Bei den Kosten sehe ich uns gut im Rennen, auch wenn noch einige sicherheitsrelevante Maßnahmen anstehen", zog Schmidt eine positive Bilanz.

Dass die Finanzierung in geordneten Bahnen verlief, ist sicher auch das Verdienst von Markus Haberman. Er nimmt die Buchführung die Verwaltung seit Jahren wahr, und zwar für nichts weiteres als ein "Vergelt's Gott". Pfarrer Wolf vergaß auch nicht Hausmeister Erwin Dreßel zu danken, der in der Bauphase die Ordnung hielt. Kindergartenleiterin Monika Hesel freut sich über die neue Bereicherung der Kindertagesstätte, die rund 60 Kinder betreut.
Am Sonntag, 16. Juni, feiert der Kindergarten St. Marien seinen 50. Geburtstag. Bei einem Tag der offenen Tür sind alle Besucher eingeladen, sich selbst ein Bild der neuen Einrichtung zu machen.

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