Hagenau

Auf den Hund gekommen

Brandbekämpfung und die Suche nach vermissten Personen mit Hunden stand bei einer Übung der Feuerwehren Hagenau und Poxdorf im Mittelpunkt.
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Foto: FF Hagenau
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Bei einer landkreisübergreifenden Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Hagenau und Poxdorf sowie des BRK Baiersdorf und der BRK-Rettungshundestaffel Forchheim stand neben der Brandbekämpfung vor allem die effektive Suche nach vermissten Personen im Mittelpunkt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.


"Unklare Rauchentwicklung"

Zunächst waren die beiden Wehren zu einer "unklaren Rauchentwicklung" in die Hagenauer Egerlandstraße alarmiert worden. Dort war eine Party mehrerer Jugendlicher aus dem Ruder gelaufen. Aus dem Gebäude drang dichter Rauch und man hörte Hilfeschreie. Vor dem Gebäude brannte ein unkontrolliertes Lagerfeuer, an dem ebenfalls hilflose Personen vorgefunden wurden. Zunächst wurde zur Personensuche unter schwerem Atemschutz vorgegangen und die Löschwasserversorgung sichergestellt.
Der Rettungsdienst richtete eine Verletztensammelstelle ein und begann mit der Versorgung der gefundenen "Brandopfer".


Jugendliche vermisst

Im Übungsszenario waren außerdem eine unbekannte Anzahl Jugendlicher in Panik in dem unübersichtlichen Gelände davongelaufen, weshalb eine Rettungshundestaffel hinzugezogen wurde. Die Flächensuchhunde fingen an, die Gegend hinter dem Gebäude abzusuchen und fanden in der näheren Umgebung mehrere leichtverletzte und verstörte Jugendliche, die dem Rettungsdienst übergeben wurden. Parallel zur Flächensuche wurde ein sogenannter Mantrailer, ein Personenspürhund eingesetzt: Dieser verfolgte die Spur eines vermissten Mädchens in Richtung Dorfmitte. Auch dieses Mädchen wurde wohlbehalten auf einer Terrasse eines Anwohners gefunden und zurückgebracht. Da noch immer eine Person vermisst wurde, wurde das Gebäude noch von einem Trümmerhund abgesucht, der nach einigen Minuten fündig wurde.

Die Feuerwehrführungskräfte, Kreisbrandmeister Willibald Hofmann und Kommandant Alois Ritter, bedankten sich nach der rund zweistündigen Übung bei allen Aktiven für ihr Engagement und bedankten sich bei den jugendlichen Statisten und den Organisatoren der Übung, die diese zuvor einige Stunden lang vorbereitet hatten.

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