Pretzfeld
Umweltschutz

25 Säcke Müll in Pretzfeld gesammelt

Rund 50 Bürger haben sich in Pretzfeld zu einer Müllsammelaktion getroffen. An den "Lieblingsplätzen" von Wanderern und Ausflüglern fand sich einiges.
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Nach getaner Arbeit in Pretzfeld Foto: Hans-Jürgen Müller
Nach getaner Arbeit in Pretzfeld Foto: Hans-Jürgen Müller

"Habt Spaß und Freude am Sammeln", sagte Marktgemeinderat Hans-Jürgen Müller (SPD/Ökologen) zu den etwa 50 Bürgern, die sich am Parkplatz der Grundschule Pretzfeld zur Müllsammelaktion getroffen hatten. Müller ist auch der Vorsitzende des Ortsverbandes Bundes Naturschutz (BN).

"Solche Aktionen haben wir früher regelmäßig gemacht. Das war nur in den letzten Jahren ein wenig eingeschlafen", sagte Müller. "Schön war, dass fast 30 Kinder gekommen waren", freute sich Hans-Jürgen Müller. Sie wurden mit Arbeitshandschuhen und Müllbeuteln ausgestattet und in Gruppen an verschiedenen Plätzen rund um die Marktgemeinde verteilt.

Die Jugend der freiwilligen Feuerwehr und Mitglieder des Sportvereins waren zum Sammeln gekommen. Aber auch Bürgermeisterin Rose Stark (SPD/Ökologen) und die Marktgemeinderäte Adnan Kachi-Grembler (SPD/Ök.) und René Rackelmann (WTH) halfen fleißig mit. "Mich hat ganz besonders gefreut, dass auch viele Privatpersonen gekommen sind. Nicht nur aus Pretzfeld selbst, sondern auch aus Hagenbach und Zaunsbach", berichtete Müller. Er kann sich vorstellen, dass man im nächsten Jahr auch in den Ortsteilen eine Müllsammelaktion durchführen könnte.

Dann ging es rund um den Ort, vor allem zu den "Lieblingsplätzen" von Wanderern und Ausflüglern. Viel Müll fanden die Helfer um die Bushäuschen herum und in den Abflussgräben entlang der Straßen. "Ein besonderes Problem sind die Zigarettenkippen, Flaschen und Coffee-to-go-Becher, die recht gedankenlos weggeschnippt werden und dabei eine große Gefahr für das Grundwasser bilden", meinte Müller. Bei der Aktion wurden 25 Müllsäcke gefüllt und einige Metallgegenstände gefunden; unter anderem ein alter Ofen. So eine Aktion tut der Natur gut. Außerdem macht ein sauberes Pretzfeld für Gäste etwas her. Und den Kindern wird bewusst, dass man nicht einfach etwas wegwerfen sollte", zählte Müller auf. Interessant fand er, dass eines der Kinder, das mit seiner Familie bereits im Ausland gelebt hatte, wusste, dass in anderen Ländern Umweltverschmutzer eine hohe Strafe zahlen müssen. Nach der Aktion wurden die fleißigen Helfer zum Griechen ins Sportlerheim eingeladen.

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