Herzogenaurach
Personalie

Zwei Rosen, zwei neue Wege, ein Abschied und ein Hallo

Sarah Lindner (geborene Litz) verlässt die Stadtratsfraktion der SPD. Sie zieht nach Heßdorf.
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Sandra Wüstner (l.) und Renate Schroff (2.v.r) verabschieden Sarah Lindner (2.v.l.) und begrüßen Susanna Gräwe.  Foto: Michael Busch
Sandra Wüstner (l.) und Renate Schroff (2.v.r) verabschieden Sarah Lindner (2.v.l.) und begrüßen Susanna Gräwe. Foto: Michael Busch

Eine kleine Überraschung war es schon. Renate Schroff präsentierte bei einem kurzfristig einberufenen Gespräch der Stadtratsfraktion der SPD, dass Sarah Lindner, geborene Litz, die Stadtratsfraktion verlassen werde.

Sarah Lindner erklärte offiziell den Rücktritt als Stadträtin. Der Grund ist letztlich einfach: Nach der Heirat geht es nun nach Heßdorf. Das heißt, dass sie ihr Stadtratsmandat nicht mehr ausüben kann. Sarah Lindner betonte allerdings: "Mir ist es wichtig, dass ich noch mal meinen Dank in die Richtung der Stadtratskollegen äußern kann." Die zwölf Jahre im Stadtrat seien sehr spannend gewesen und sie habe viel mitgenommen.

Der SPD und ihrer Nachfolgerin, Susanna Gräwe, folgte sie viel Erfolg im kommenden Wahlkampf und bei der anstehenden Arbeit. "Ich hoffe, dass sie die Arbeit nahtlos fortsetzen kann." Ein Dank geht aber auch an die Bürger. "Immerhin bin als 19-Jährige und damit als jüngste Stadträtin damals gewählt worden." Sie dankte neben der Fraktion auch dem Bürgermeister German Hacker, "für dessen stets vertrauensvolle Zusammenarbeit". Der Partei und ihm wünsche sie einen erfolgreichen Wahlkampf. Das politische Interesse werde sie sicher nicht verlieren, aber "ich werde jetzt erstmal umziehen und mich meiner Arbeit und der Familie widmen", erklärte die junge Politikerin.

Nachfolge geregelt

Susanne Gräwe ist als Sechsjährige von Hessen nach Herzogenaurach gezogen und dort groß geworden. Zwischenzeitlich habe sie in Nürnberg gelebt, seit geraumer Zeit ist sie aber wieder in ihrer Heimatstadt unterwegs. "Ich bin und war schon immer politisch interessiert und aktiv", äußert die Nachrückerin nicht zuletzt auf die Wochen vor der Wahl, bei der sie wiederum als Stadträtin antritt.

Fraktionsvorsitzende Renate Schroff bedauert es, dass "unsere wichtige Hoffnungsträgerin Sarah uns nun verlässt". Gerade der Kontakt zur Jugend als Jugendbeirätin und als Verwaltungsrätin im Rabatz sei ein kurzer Weg zu dieser Generation gewesen. Sie erklärte weiterhin, dass Gräwe insgesamt weitgehend die Aufgaben ihrer Vorgängerin übernehmen werde. Lediglich der Finanzausschuss gehe an den Kollegen Holger Auerheimer. Der stellvertretende Fraktionsvorsitz werde in einer der nächsten Sitzungen gewählt werden.

Mit einer Rose wurde die neue Rätin begrüßt und Sarah Lindner verabschiedet.

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