Erlangen

Zentraler Omnibusbahnhof in der Innenstadt wird geplant

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Der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss hat die Stadtverwaltung beauftragt, den zentralen Busverknüpfungspunkt in der Innenstadt zu verbessern. Der Busverkehr soll durch die Neuordnung attraktiver gemacht werden, da alle Umsteigemöglichkeiten gebündelt werden. Zugleich sollen die Goethestraße entlastet und eine Neugestaltung des Hugenottenplatzes möglich werden. Die Verwaltung soll zwei Standorte vertieft prüfen. Dabei geht es zum einen um die Erweiterung der bestehenden Haltestellen an den Arcaden, um die Fläche westlich des Einkaufzentrums entlang der Bahngleise. Der benötigte Grund an den Arcaden, der bislang nur zu Teilen in städtischem Besitz ist, soll vorsorglich erworben werden. Zum anderen soll die Einrichtung eines zentralen Busverknüpfungspunkts auf dem Großparkplatz untersucht werden. ?Unser Ziel ist es, die bestehende Infrastruktur besser zu nutzen. Jetzt geht es darum, den geeigneten Ort zu finden?, erklärt Bau- und Planungsreferent Josef Weber. Ferner werden auch vertiefende Planungen aufgenommen, um auf der Verbindung Martinsbühler-, Thalermühlstraße, Großparkplatz und eventuell auch auf der Verbindung Münchener Straße, Großparkplatz künftig regulären Linienbusverkehr zu ermöglichen.

Die im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans angeregte bessere Verknüpfung des Busverkehrs in der Innenstadt soll durch die Planungen bis Ende 2018 weiter konkretisiert werden. Die Diskussion ist eng mit der Trassenfindung für die Stadt-Umland-Bahn verknüpft. Für 2018 ist eine Bürgerinformation zu dem Themenkomplex geplant. Die Bürgerbeteiligung wird über das Forum Verkehrsentwicklungsplan sichergestellt. Auf Grundlage der vertieften Planungen soll die Verwaltung dem Stadtrat eine Vorzugsvariante zur Abstimmung vorlegen.

14.03.2018
Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Erlangen
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