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Bad Windsheim
Vortrag

Wie fränkische Mühlen den Weg in die USA fanden

Der Export der Mühlentechnik ist Thema eines Vortrags des Historikers Wolfgang Mück am Dienstag, 24. September, ab 19 Uhr in der Kräuterapotheke des Fränkischen Freilandmuseums in Bad Windsheim am Holzmarkt 14.
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Diese Mühle aus Unterschlauersbach, die heute im Fränkischen Freilandmuseum steht, hat oberschlächtige Wasserräder.  Tobias Tratz/Fränkisches Freilandmusseum
Diese Mühle aus Unterschlauersbach, die heute im Fränkischen Freilandmuseum steht, hat oberschlächtige Wasserräder. Tobias Tratz/Fränkisches Freilandmusseum
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Die Brüder Johann Mathias und Johann Georg Hubinger brachten aus dem Raum Ansbach in Franken Mühlen nach Frankenmuth in Michigan, USA. Heute versorgt die von ihnen gegründete Mühlenfirma "Star of the West" das südliche Michigan.

Die beiden Brüder kamen aus einer Familie, in der es schon seit 200 Jahren Müller gab. 1847 wanderten sie als Kolonisten nach Amerika aus. Dort gründete der eine Bruder ein Sägewerk und eine Holzmühle, der andere eine Getreidemühle. Seine neue Firma benannte dieser nach dem Schiff, das zwischen New York und Boston pendelte, "Star of the West".

Diese und viele weitere Geschichten erzählt Wolfgang Mück, der inzwischen sechs Bücher über die Mühlen an der Aisch, Zenn und ihren Nebenflüssen geschrieben hat.

Wichtigste Antriebstechnik

Mühlen stellten bis ins 19. Jahrhundert die wichtigste Antriebstechnik dar. Wolfgang Mück gibt einen Überblick über die Geschichte des Mühlenwesens: von den hölzernen Mühlen, wie sie im Freilichtmuseum zu sehen sind, bis zu den turbinengetriebenen Kunstmühlen, die seit der industriellen Revolution üblich sind. Die Müller gehörten zur dörflichen Oberschicht, was an den oft prächtigen Mühlengebäuden abzulesen ist. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist der Förderverein Fränkisches Freilandmuseum e. V. red

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