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Das Wetter zu Pfingsten: Samstagnachmittag drohen Gewitter, Starkregen und Hagel

Gewitter und Schauer drohen zu Beginn des Pfingstwochenendes in weiten Teilen Bayerns. Der DWD warnt vor starken Gewittern. Nur Unterfranken bleibt verschont. Doch es gibt Hoffnung auf besseres Wetter.
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Am Samstagnachmittag bekommen viele Regionen in Bayern und Franken Gewitter ab - mit Starkregen im Gepäck. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa
Am Samstagnachmittag bekommen viele Regionen in Bayern und Franken Gewitter ab - mit Starkregen im Gepäck. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa
Das lange Wochenende an Pfingsten ist von feuchter und labil geschichteter Luft geprägt, meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Der Samstag beginnt freundlich und heiter, aber am Nachmittag nimmt die Bewölkung zu und es kommen Schauer und Gewitter auf, bestätigt auch der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs. Ab ungefähr 17 Uhr treten dann lokal stürmische Böen und kleinkörniger Hagel auf.


Hier drohen am Samstag Gewitter und Starkregen

Schon ab dem Mittag drohen mit Ausnahme Unterfrankens vereinzelt starke Gewitter mit Starkregen. Für Stadt und Landkreis Bayreuth sprach der DWD eine amtliche Warnung vor starken Gewittern aus. Bis mindestens 18 Uhr ist dort mit Gewittern zu rechnen. Auch andernorts sind Unwetter mit heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde wahrscheinlich. Besonders in den Alpen, im südlichen Vorland und im Bayerischen Wald kann mit geringer Wahrscheinlichkeit vereinzelt extrem heftiger Starkregen über mehrere Stunden auftreten. Erst in der Nacht nimmt die Gewitterwahrscheinlichkeit ab.

Diese Schauer- und Gewittertätigkeit soll erst im Laufe des Sonntag wieder nachlassen, wobei sich anschließend noch Wolkenfelder halten können (Sonnenschein nur in 30 % der Zeit). Die Höchsttemperaturen liegen am Samstag bei 23 und am Sonntag bei 19 bis 22 Grad.


Wird es wieder sommerlich warm?

Während die unterschiedlichen Wettermodelle bisher nicht mit letzter Sicherheit sagen können, ob das schlechte Wetter am Samstag und Sonntag tatsächlich Franken erreicht, sind sie sich an einem Punkt einig: Am Montag heitert es auf jeden Fall auf, die Schauerneigung ist nur noch gering und maximal werden 25 Grad erreicht.

Ab Dienstag herrscht eine ausgeprägt Ostwetterlage, wobei das zentrale Hoch von der Nordsee nach Russland wandern. Im Prinzip erwärmt sich dabei die Luftmasse durch die hochstehende Sonne von Tag zu Tag. Daher können 25 bis 29 Grad erreicht werden. Allerdings gibt es da laut Wetterexperte noch kleine sogenannte Kaltlufttropfen, die vom Polargebiet im Uhrzeigersinn um das Hoch bis zu uns wandern können. Nach einem Landweg von gut 4000 km ist dann aber von der ursprünglichen Kälte auch nicht mehr viel übrig.

Der Übergang zu einer normalen Westwetterlage mit atlantischen Tiefausläufern ist überhaupt nicht abzusehen. Das bedeutet jetzt konkret erst einmal nur, dass weder außergewöhnlich hohe noch besonders niedrige Temperaturen zu erwarten sind. Bei dieser Lage ist nämlich sowohl der heißen Luft aus Nordafrika, als auch der kühlen Luft vom Nordatlantik der direkte Weg zu uns versperrt.


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