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Der Weihnachts-Wetterticker für Franken: es wird warm

"Weiße Weihnachten" in Franken? In den meisten Regionen wird es wohl nichts mit weißer Weihnacht. Hier gibt es das aktuellste Update der Prognosen.
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Symbolbild. Foto: Andreas Arnold/dpa
Symbolbild. Foto: Andreas Arnold/dpa
Update Samstag, 23.12., 11.00 Uhr
Am Samstag und am Sonntag ist es überwiegend bedeckt und so gut wie niederschlagsfrei (vielleicht nieselt es mal ein bisschen). Die Temperaturen liegen am Tag und in der Nacht bei +6 Grad. Der meist nur schwache, in Böen aber gelegentlich auch frische Wind weht aus West.

Gut sieht es für den 1. Feiertag aus. Es ist wechselnd wolkig mit zeitweiligen Aufheiterungen. Niederschläge gibt es keine. Maximal werden +7 Grad erreicht. Am Abend kühlt es dann aber unter klarem Himmel schnell bis in den leichten Frostbereich ab.

Auch für den 2. Feiertag sieht es gut aus. Von Westen her zieht eine schwache Kaltfront durch. Es ist wechselnd bewölkt und gelegentlich regnet es etwas. Durch den in Böen starken Süd- bis Westwind wird die bodennahe kühle Luftschicht weggeweht. Daher steigen die Temperaturen bis nahe +10 Grad an.

Update Freitag, 22.12., 9.00 Uhr
Bis Weihnachten bleibt es in Franken laut dem Herzogenauracher Wetterexperten Stefan Ochs meist durchgehend bedeckt. Bei um die 6 Grad fällt kaum Regen. Es weht Westwind, am Samstag und Sonntag gibt es zeitweise einzelne Böen.
Am 1. Weihnachtsfeiertag bekommt die Wolkendecke teilweise Lücken und die Sonne kommt durch. Es bleibt regenfrei aber neblig bei bis zu 7 Grad. Sollte es aufklaren, kann es am Morgen und am Abend Temperaturen nahe 0 Grad geben.

Am 2. Weihnachtsfeiertag heitert es zeitweise auf und Windböen wehen milde Luft heran. Dadurch sind Temperaturen bis 10 Grad möglich. Am Nachmittag kommt dann ein Tiefausläufer mit Regen über Franken.

Im weiteren Verlauf der Woche wird es wechselhaft. Zeitweise regnet es, vorübergehend kann auch mal Schneeregen bis ins Regnitztal fallen. Mit Höchsttemperaturen zwischen 2 und 7 Grad bleibt es insgesamt mild.

Update Donnerstag, 21.12., 6.40 Uhr
Wetterexperte Stefan Ochs prophezeit zu Weihnachten recht milde Temperaturen, kaum bis gar keinen Regen sowie einzelne frische Böen. Größere Wolkenauflockerungen oder gar Aufheiterungen bleiben laut Ochs aber recht unwahrscheinlich. Die Temperaturen schwanken am Samstag und Sonntag um die +7 Grad. Nachts gibt es dann unter den den Wolken kaum Abkühlung - sollte es aber wider Erwarten doch mal länger aufklaren, dann kann es auch geringen Frost geben.

Am 1. Weihnachtsfeiertag setzt sich vorübergehend Hochdruckeinfluss durch. Es ist unterschiedlich bewölkt (Sonne, Nebel, Wolken) und niederschlagsfrei. Am Morgen ist leichter Frost möglich, tagsüber werden maximal +8 Grad erreicht. Der sehr schwache Wind weht aus Süd.

Am 2. Feiertag erreicht Franken laut Wetterexperte ein Tiefausläufer mit starken Windböen aus West. Zeitweise regnet es. Die Temperaturen liegen bei +7 Grad.

Zuvor erwartet Franken am Donnerstag und Freitag eine von den Azoren stammende feuchtmilde Luftmasse mit Temperaturen und Taupunkten um 8 Grad. Das heißt für die Region: Schwache Westwinde, überwiegend bedeckt und zeitweilige Regenfälle. Die Temperaturen steigen recht gleichmäßig an auf bis zu +6 Grad am Freitagnachmittag.

Update Mittwoch, 20.12., 13.30 Uhr

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) soll es zum Wochenende schneien - allerdings nur in den Hochlagen der Alpen. In den restlichen Regionen müsse mit einem grau-grünen Weihnachten gerechnet werden. Verantwortlich für das mildere Wetter ist demnach eine Warmfront, die sich allerdings nur langsam vom Norden und Nordwesten in den Süden der Republik vorarbeitet.

Am Donnerstag rechnen die Meteorologen zunächst noch vereinzelt mit Schneefällen in den östlichen und südöstlichen Mittelgebirgen. In den kommenden Tagen steigt die Schneefallgrenze dann selbst in den bayerischen Alpen auf etwa 800 Meter, bevor es in der Nacht zum Sonntag dann nur noch in den Gipfellagen schneit.


Tauwetter zum Heiligabend


Klassisches Weihnachts-Tauwetter erwarten die Experten pünktlich zum Heiligabend. In tieferen Lagen geht es dann eher wechselhaft zu. Die Temperaturen steigen auf über fünf Grad. Im Westen rechnen die Wetterexperten sogar einen Tag vor Heiligabend mit bis zu 11 Grad. Die Sonne kommt dann nur noch wenig zum Vorschein.

Mehr Regen wird die Autofahrer dann über die Feiertage beschäftigen. Ab Donnerstagnachmittag sollen die Niederschläge bereits den Süden erreichen. Glatteis ist aufgrund der milden Luftmassen auch in den Nächten nur noch vereinzelt ein Thema. Im höheren Bergland und an den Küsten muss mit starken bis stürmischen Winden gerechnet werden. In den höchsten Gipfellagen kann es sogar zu Sturmböen kommen.

Update Mittwoch, 20.12.,06.30 Uhr

Wetterexperte Stefan Ochs prophezeit: keine weiße Weihnachten. Dass zumindest teilte er am Mittwoch mit. Schnee an Weihnachten kann definitiv ausgeschlossen werden. Zwischen 1000 und 2000 Metern Höhe sind die Temperaturen positiv, d.h. auf ihrem Weg nach unten schmelzen in dieser Schicht alle Schneeflocken und haben keine Chance den Boden zu erreichen. Man kann das durchaus positiv sehen, denn zu den Feiertagen sind ja viele Menschen unterwegs und die bleiben in diesem Jahr von witterungsbedingten Behinderungen verschont.

Am Mittwoch ist es bedeckt und es regnet oder nieselt. Am Donnerstag und Freitag bleibt es bedeckt. Zeitweise fällt Regen. Die Temperaturen steigen langsam weiter an und erreichen am Freitag +7 Grad. In den Nächten gibt es unter der Wolkendecke kaum einen Temperaturrückgang.

Der Zustrom feuchtmilder Atlantikluft bleibt bis einschließlich Weihnachten erhalten. Meist ist es bewölkt und ab und zu regnet es mal. Zeitweilige Zwischenaufheiterungen sind möglich. Wann und wo diese auftreten werden, kann man aber noch nicht sagen. Die Temperaturen liegen am Tag bei +3 bis +8 Grad. In den Nächten ist bei zeitweiligem Aufklaren geringer Frost möglich.

Update Dienstag, 19.12., 6.30 Uhr
Die aktuelle Prognose des Herzogenauracher Wetterexperten Stefan Ochs sagt für Weihnachten um die 6 Grad voraus. Nachts sollen die Temperaturen um die 0 Grad liegen. Meist überwiegt demnach Sonnenschein. Zwischendurch könnte aber auch mal ein Tiefausläufer für Wolken und etwas Regen sorgen.

Für die Tage vor Weihnachten sagt Ochs zeitweise Schnee voraus. Am Dienstag ist es überwiegend bedeckt, vereinzelt könnte es aber auch mal Auflockerungen mit etwas Sonnenschein geben. Tagsüber bleibt es noch niederschlagsfrei. Am Abend und in der Nacht zum Mittwoch fällt zeitweise Schnee oder Schneeregen. Am Tag bis +2 Grad, in der Nacht zwischen 0 und +1 Grad. Der schwache Wind weht aus West.

Für die Nacht zum Mittwoch werden oberhalb von 350 m Höhe 1 bis 2 cm Neuschnee erwartet. Ob in tieferen Lagen bei leicht positiven Temperaturen auch etwas liegen bleiben wird, ist fraglich.

Von Mittwoch bis Samstag ist es überwiegend bewölkt mit Regenfällen und Schauern bei Temperaturen von 2 bis 6 Grad. Der anfangs nur schwache Westwind nimmt allmählich zu uns ist ab Freitag in Böen stark.

Update 17 Uhr: Unfälle bei Schnee

Während viele Menschen sich weiße Weihnachten wünschen, wünschen sich Autofahrer vor allem freie und trockene Straßen. Am Sonntag hatte es auf schneebedeckter Fahrbahn mehrere Unfälle gegeben, unter anderem im Kreis Hof. Doch nicht nur Schnee kann gefährlich werden: Am Montagmorgen fielen auf der A3 bei Erlangen mehrere Eisplatten von einem vorausfahrenden Sattelzug auf ein dahinter fahrendes Auto. Den Lkw-Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro.

Update 13.25 Uhr: Hoffnung auf weiße Weihnacht in Bayern schwindet


Die Hoffnungen auf eine weiße Weihnacht in ganz Bayern schmelzen dahin. In den nächsten Tagen kommen zwar Niederschläge, aber Schneeflocken werden voraussichtlich nicht liegenbleiben. "Es ist auch im Flachland ab und zu Schnee dabei - aber die Temperaturen werden hier bei null bis vier Grad liegen", sagte am Montag der Meteorologe Guido Wolz vom Deutschen Wetterdienst in München. "Selbst wenn Schnee fällt, taut er wieder."

Eine letzte Hoffnung liegt auf dem Freitag: "Der Freitag ist noch ein sehr unsicherer Tag", sagte Wolz. Wenn es doch kälter wird als bisher angenommen, könnte es am Heiligen Abend wenigstens stellenweise weiße Enklaven geben.

In höheren Lagen und am Alpenrand hingegen gibt es so viel Schnee wie selten um diese Zeit. Zogen sich im vergangenen Jahr schmale, künstlich beschneite Pisten über grüne Hänge, sind dieses Jahr die Berge rundum schneebedeckt. Die Skigebiete können auf ein gutes Weihnachtsgeschäft hoffen. Auf Deutschlands höchstem Berg, der 2962 Meter hohen Zugspitze, liegen 270 Zentimeter Schnee. "Das ist ein ordentlicher Wert", sagte Wolz. Im Tal in Garmisch-Partenkirchen wurden am Montag 30 Zentimeter Schnee gemessen, in Oberstdorf waren es sogar 80 Zentimeter.

Statistisch betrachtet ist der Traum von weißer Weihnacht im Flachland eher eine Illusion. Die Experten sprechen von weißer Weihnacht, wenn an allen drei Festtagen morgens um 7.00 Uhr eine Schneedecke von mindestens einem Zentimeter liegt.

Update 12.05 Uhr: Frost in Franken

Der Deutsche Wetterdienst teilt mit, dass es vor allem im östlichen Franken (Landkreise Bayreuth, Hof, Wunsiedel, Nürnberger Land, Kronach) zu Frost kommt. Die Temperaturen liegen bis zum Nachmittag bei etwa -1 Grad.

Update 12 Uhr: Zugverkehr trotz Kälte weitgehend störungsfrei

Trotz der winterlichen Bedingungen in Teilen Deutschlands hat die Deutsche Bahn keine größeren Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr gemeldet. "Es ist natürlich mal die eine oder andere Tür eingefroren", sagte ein Bahnsprecher am Montagmorgen. Das seien aber nur Kleinigkeiten, größere witterungsbedingte Verspätungen oder gar Ausfälle gebe es nicht. Lediglich einzelne Busverbindungen der Deutschen Bahn im Süden von Nordrhein-Westfalen fielen wegen Glätte aus.

Ein am Rhein entlang nach Süden ziehendes Tief streift Franken laut Wetterexperte Stefan Ochs am Montag zwischen 7 und 12 Uhr. Dabei ist es bedeckt und im Steigerwald fällt ein bisschen Schnee (<= 1 cm Neuschnee). Nachmittags heitert es von Osten her zeitweise auf und dann bleibt es allgemein niederschlagsfrei. Maximal werden +2 Grad erreicht. Es weht ein schwacher Südostwind.

Am Dienstag und Mittwoch gleitet von Nordwesten her feuchtmilde Nordseeluft auf die bei uns liegende Kaltluft auf. Der Vorgang hat wenig Dynamik, weil sich der Keil eines Frankreich-Hochs bemerkbar macht. Es ist überwiegend bedeckt und ab und zu fällt Regen oder Schnee. Im Regnitztal liegen die Temperaturen bei +2, in höheren Lagen nahe 0 Grad. Der schwache Wind weht aus West.

Am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch verstärken sich die Niederschläge möglicherweise (zu 30 %) vorübergehend und dann würde sich laut Ochs die sogenannte Niederschlagsabkühlung bemerkbar machen. Das heißt in dem Fall sänken die Temperaturen vorübergehend bis ins Regnitztal auf 0 Grad und es würde sich eine kurzlebige Schneedecke ausbilden.

Am Donnerstag und Freitag hält mit in Böen stark auffrischenden West- bis Nordwestwinden milde Atlantikluft Einzug. Es ist bewölkt mit Regenfällen und Schauern bei Temperaturen um +4 Grad.

Ab Samstag streuen die Ergebnisse der Wettermodelle recht stark. Deshalb ist für den Wetterexperten ab diesem Zeitpunkt aktuell noch keine sinnvolle Prognose möglich.


Wie sind die Chancen auf weiße Weihnachten?


Für die Weihnachtstage muss der Schneefall im Süden und Osten Deutschlands am Montag noch nichts bedeuten, berichtete DWD-Meteorologe Marcus Beyer. In den Modellen gebe es immer noch Hinweise auf kaltes Winterwetter an Weihnachten.

Wahrscheinlicher sei aber, dass es beim grau-braunen Erscheinungsbild im Flachland bleibe. In den Höhenlagen der Mittelgebirge und Alpen sei hingegen die Schneedecke bereits so üppig, dass dort sicher von einer weißen Weihnacht auszugehen sei.

Reisende am Frankfurter Flughafen müssen sich aber zu Wochenbeginn auf Behinderungen einstellen. Vor allem am Montagvormittag könne es zu Flugausfällen und Verspätungen kommen, teilte Flughafenbetreiber Fraport am Sonntagabend mit. Fluggäste sollten deshalb vorab den Flugstatus auf den Internetseiten ihrer Fluggesellschaften prüfen und vom Online-Check-in am Vorabend Gebrauch machen.
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