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Wetter in Franken: Rückkehr des Winters vorerst nicht in Sicht

Der Wetterexperte Stefan Ochs aus Herzogenaurach sagt für die kommenden zehn Tage weder Schnee noch Kälte für Franken voraus.
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Regenwetter Symbolbild Foto: dpa
Regenwetter Symbolbild Foto: dpa
War es das jetzt mit dem Winter? Der Winterexperte Stefan Ochs aus Herzogenaurach geht davon aus, dass dieser erst einmal nicht in Sicht ist. Schnee und Kälte sind in den nächsten zehn Tagen nicht zu erwarten, teilte er mit.

Im Februar nimmt der Sonnenstand täglich zu. " Dadurch verlieren jene Wetterlagen mehr und mehr ihren winterlichen Charakter, bei denen die Kälte bei uns vor Ort in den langen Nächten produziert wird. Ruhige Lagen, die im Januar noch starke Fröste bringen, werden nun dank der Sonneneinstrahlung immer milder", erklärt Stefan Ochs. Er schätzt die Rückkehr des Winter gerade einmal auf 20 Prozent.


Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen in Franken?

Der Montag beginnt mit einem bedeckten Himmel. Auch Regen und Wind sind möglich bei Temperaturen um die zehn Grad Celsius. Ähnlich soll das Wetter auch am Dienstag in Franken werden.

In der Nacht zum Mittwoch zieht eine Kaltfront mit Regenfällen durch. Der Mittwoch wird ungemütlich bei 5 Grad, gelegentlichen Schauern und starkem Wind.

Am Donnerstag folgt die nächste Warmfront und die Temperaturen steigen nachfolgend wieder in Richtung +10 Grad.


Sturm macht Autofahrern in Bayern zu schaffen

Dauerregen und stürmischer Wind haben Autofahrern zum Wochenstart in einigen Teilen Bayerns schwer zu schaffen gemacht. Im Landkreis Traunstein blieb wegen Hochwassers die Bundesstraße 305 zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl am Montagmorgen zunächst gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Bei der Ausfahrt Seeshaupt an der Autobahn 95 (Landkreis Weilheim-Schongau) blockierte ein umgestürzter Baum die Straße.


12 Grad in Bamberg und Würzburg

Die Nacht zum Montag war ungewöhnlich mild: In Würzburg und Bamberg wurden um 6.00 Uhr nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zwölf Grad gemessen. Elf Grad waren es in Augsburg, Nürnberg-Flughafen und Kempten.


Tauwetter sorgt für Lawinengefahr in den Alpen

Der Wetterdienst warnte vor starkem Tauwetter am Alpenrand und vor Orkanböen oberhalb von 1500 Metern. Die ungewöhnlich milden Temperaturen ließen die Lawinengefahr in den deutschen Alpen stark ansteigen. Überall in den Allgäuer Alpen herrsche nun große Lawinengefahr und damit die zweithöchste der fünf Warnstufen, teilte der Lawinenwarndienst Bayern in München mit. Vielerorts drohten Nassschnee- und Gleitschneelawinen, davon könnten vereinzelt auch Verkehrs- und Wanderwege betroffen sein. Im gesamten restlichen bayerischen Alpenraum wird vor einer erheblichen Gefahr gewarnt - dies ist die dritthöchste Warnstufe.

Auch im Landkreis Augsburg kam es zu Behinderungen im Straßenverkehr. Bei Bobingen und bei Schwabmünchen seien Bäume auf die Straße gestürzt, sagte ein Polizeisprecher. Auch bei Rohrdorf im Landkreis Rosenheim fiel ein Baum auf eine Straße.
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