Franken
Hitzewelle

Deutscher Wetterdienst warnt vor starker Hitze in Franken: Hier wird es besonders heiß

In Unterfranken warnt der Deutsche Wetterdienst amtlich vor Hitze. Demnach wird in dieser Region eine starke Wärmebelastung erwartet. Aber wie lange dauert die Hitzewelle noch an?
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In Teilen Frankens gibt es amtliche Warnungen vor Hitze. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa
In Teilen Frankens gibt es amtliche Warnungen vor Hitze. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa
Diese Woche wird die heißeste im ganzen Jahr - so viel steht fest. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat jetzt Hitzewarnungen für weite Teile Deutschlands herausgegeben. In unserer Region ist vor allem Unterfranken betroffen: Für die Bereiche Würzburg, Kitzingen, Karlstadt, Miltenberg und Aschaffenburg wurde vom DWD eine amtliche Warnung für Hitze herausgegeben. Demnach wird in diesen Regionen eine starke Wärmebelastung erwartet.


Gesundheitliche Folgen der Hitze

In diesem Zug warnt der Deutsche Wetterdienst vor der großen Beanspruchung des Organismus, von welcher alle Menschen betroffen sind. Besonders gefährdet wären vor allem Menschen mit eingeschränkter Anpassungskapazität: alte Menschen, chronisch Kranke und Kleinkinder. Neben der Wärmebelastung für den Menschen wirken sich hohe Temperaturen auch auf die Natur und die Tierhaltung aus. Die hohen Temperaturen können auch zu Schäden im Straßenverkehr führen.

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Wie lange bleibt es heiß?

Aber wie lange wird die Hitzewelle anhalten? Der Wetterexperte Stefan Ochs aus Herzogenaurach sagt für einschließlich Samstag Höchsttemperaturen von 32 Grad voraus. Allerdings schließt er in diesem Zuge auch keine Hitzegewitter aus. Ab Sonntag soll die Labilität und damit auch die Gewitterneigung zunehmen.

Der "Wetterochs" berichtet, dass ab Sonntag die Prognosen unsicherer werden. Die Zeichen stehen aber dafür, dass es weiterhin tropisch warm bleibt. Eine Abkühlung ist deshalb vorerst nicht in Sicht.


Tipps gegen die Hitze

Keine Frage ist, dass die derzeitige Hitze vielen Menschen zu schaffen macht. Deswegen geben Experten einige Tipps, was man dagegen tun kann: An warmen Tagen sei es vor allem wichtig, viel zu trinken. Sogar warme Getränke wirken besonders erfrischend. Wenn möglich sollte an Tagen mit extremer Hitzebelastung auf körperliche und sportliche Zusatzbelastungen verzichtet werden.

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Hitze kann an der Ostsee gefährlich werden

Für gesundheitlich angeschlagene Menschen kann ein Bad in der Ostsee derzeit gefährlich werden. Wegen hoher Wassertemperaturen von bis zu 22 Grad könne es dazu kommen, dass mehr Bakterien der Gattung Vibrio im Wasser seien, teilte das Landesamt für Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern am Montag mit. Diese könnten etwa bei Menschen mit einer HIV-Erkrankung tödliche Infektionen auslösen. Auch sehr alte Menschen und Leberkranke oder Alkoholabhängige gehörten zur Risikogruppe.

Am Wochenende sei etwa ein 70-Jähriger mit chronischen Vorerkrankungen wegen einer Infektion gestorben. Die Bakterien dringen etwa über offene Wunden in den Körper ein und können schwere Wundinfektionen auslösen. An der Ostsee könne es zudem örtlich zur Blaualgenblüte kommen und an seichten Uferstellen können vermehrt Larven von Saugwürmern leben. Diese könnten etwa juckende Stellen an der Haut auslösen. Ob eine Badestelle belastet sei, könne im Internet in Erfahrung gebracht werden.

ans/dpa


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