Höchstadt a. d. Aisch
Informationsveranstaltung

Welches Studium passt für mich?

40 Referenten schilderten den Schülern des Gymnasiums Höchstadt ihre Erfahrungen.
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Lehrer Michael Hipp und Schulleiter Bernd Lohneiß  begrüßen die Schüler und Studenten.Johanna Blum
Lehrer Michael Hipp und Schulleiter Bernd Lohneiß begrüßen die Schüler und Studenten.Johanna Blum
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"Wer, wie, was - wieso, weshalb, warum - wer nicht fragt, bleibt dumm!" - das war das Motto des 10. Studieninfotags am Gymnasium Höchstadt.

Als verantwortlicher Oberstufenkoordinator organisierte Lehrer Michael Hipp die Veranstaltung. "Wir haben mit dem zehnten Durchlauf heuer ein kleines Jubiläum", verriet er den Schülern der Q11 und Q12. Katrin Utz und Alexander Amon hatten vor zehn Jahren beschlossen, dass es den Abiturienten nach ihnen besser ergehen soll. Aus diesem Grund riefen sie damals den Studieninfotag ins Leben.

Schulleiter Bernd Lohneiß begrüßte neben den 100 Schülern die 40 jungen Referenten, die an den unterschiedlichsten Unis studieren und 27 verschieene Studienfächer wie Design, Chemie, Medienmanagement, Informatik und Nanotechnologie vorstellten: Es sei gut, dass die Schüler von ihnen Tipps und Infos bekommen. "Seid neugierig und offen!", so Hipp. Auch wenn ihr erkennt, dass das von euch bevorzugte Fach nicht passt, seid nicht enttäuscht. Aber dann wisst ihr zumindest, was ihr nicht wollt, und das ist auch gut!", ergänzte er.

Nicht mit der Schule vergleichbar

Julian Oelhaf studiert Luft- und Raumfahrtinformatik in Würzburg. "Ich finde das Fach sehr interessant", so Sarah. Auch Henry wollte einfach mal gerne reinhören. "Was ist euch wichtig!", fragte Julian zu Beginn. "Standort, persönliche Interessen, Studieninhalt oder gute Jobchancen?" Er zeigte die Teilgebiete des Studienfaches auf. Man könne das Studium aber nicht mit der Schule vergleichen, auch sei man viel freier. "Aber wenn man nichts tut, fällt man gnadenlos durch", betonte er. Ihm macht das Studium Spaß, und das konnte er auch vermitteln. Man müsse sich schon reinhängen, erfuhren die Schüler. "Schon beeindruckend", fanden alle, bevor sie sich zu einem anderen Dozenten begaben.

Anna Glotz studiert Humanmedizin in Erlangen. "Man lernt mit dem Lernen", erklärte sie. "In der zwölften Klasse paukt man bis zum Abi. Und so geht es weiter. Das sind alles Etappen, die machbar sind." Man merke mit der Zeit, was wichtig sei und was man weglassen könne.

Leo Gerschmann und Anna Zink studieren Chemie und Biochemie an der Uni Bayreuth. "Wenn man was erreichen will, dann schafft man alles", meinte Anna. Sie betonte, dass man keine Scheu haben solle, das Fach so bald wie möglich zu wechseln, falls man feststellt, dass es nicht das richtige ist. Lena Geilert studiert in Erlangen das Nischenfach Orientalistik. "Man kann dann in die Politik gehen, zu Amnesty, als Journalist als Landesexperte arbeiten oder als Integrationsberater tätig sein."

Reichlich Infos für die Schüler

Alle Jungdozenten klärten bestens auf. "Mir haben die Informationen schon geholfen. Jetzt weiß ich zumindest, dass ich mein angestrebtes Fach nicht studieren werde", so Alexandra. Katharina hatte bereits die Unitage besucht. "Aber dieser Info-Tag war hilfreicher." Für die Schüler gab es viel Input, die Studenten brachten ihre persönlichen Erfahrungen mit ein und gaben Tipps, was bei den Einführungen an der Universität in dieser Form nicht möglich ist. Die meisten Schüler wussten zumindest, was sie wahrscheinlich nicht studieren, aber einige waren in ihrem Wunsch-Studienfach bestätigt worden. Alle Schüler fanden die "Studienbörse" durchaus lohnenswert, da man ohne großen Aufwand, direkt in der Schule selbst, informiert wurde.

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