Herzogenaurach
Flair

Weihnachtsmarkt: Fränkisch, aber auch international

An den Ständen gibt es Angebote aus der Region und fernen Ländern. Künstler laden zur Kreativ-Werkstatt.
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Das Herzogenauracher Christkind (Stella Burkhardt) wird mit seinen Engeln den Weihnachtsmarkt am Nikolausabend um 18 Uhr zusammen mit dem Bürgermeister offiziell eröffnen.  Foto: Richard Sänger (Archiv)
Das Herzogenauracher Christkind (Stella Burkhardt) wird mit seinen Engeln den Weihnachtsmarkt am Nikolausabend um 18 Uhr zusammen mit dem Bürgermeister offiziell eröffnen. Foto: Richard Sänger (Archiv)
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Beim Weihnachtsmarkt in der Innenstadt setzt die Stadt auf Bewährtes. So wird es wieder ein "Warm Up" am Vorabend der Eröffnung geben, eine Winterwerkstatt findet sich angesichts der großen Nachfrage wieder, und auch das Christkind ist das gleiche geblieben: Erneut schlüpft Stella Burkhardt in das goldene Kostüm.

Am Freitag, 6. Dezember, wird der Weihnachtsmarkt um 18 Uhr, also unmittelbar nach dem Lebendigen Adventskalender, offiziell eröffnet. Das übernimmt Bürgermeister German Hacker mit musikalischer Unterstützung durch die Stadtjugendkapelle. Und selbstverständlich hält das Christkind seinen Prolog. Ab 19 Uhr musizieren dann bis 21 Uhr Wulli und Sonja.

Das Programm am Samstag dauert von 13 bis 21 Uhr und am Sonntag von 13 bis 20 Uhr. An beiden Tagen gibt es auf dem Podium im stündlichen Wechsel musikalische Unterhaltung. Am Samstag startet nach einem Intro des Liebfrauenhauses der Chor Sonko Latino, bevor sich die Musikschule, das Duo "Father & Son" und der Posaunenchor abwechseln, bis die Herzogenauracher Band "Smiley & Friends" das Abendprogramm gestalten. Der Sonntag sieht folgende musikalische Darbietungen vor: Guy Palumbo, Voicegarten, Liz and the Lions, Adyana. Das Finale werden zwei Alphörner einläuten.

Bereits am Donnerstagabend wird nach dem Lebendigen Adventskalender ein "Warm Up" angeboten, der so genannte "After Work Glühwein". Bis 21 Uhr musizieren "6 Feet Four".

36 Marktstände sind heuer vertreten, das sind eine Handvoll mehr als im letzten Jahr. Darunter befinden 13 neue Anbieter. Die Stände werden größtenteils von Ehrenamtlichen aus Herzogenauracher Vereinen, Clubs und Kirchengemeinden betrieben, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Und auch Partnerstädte sind vertreten.

Bastelhütte für Kinder

Auch kulinarisch locken die Organisatoren aus dem Rathaus mit einer bunten Vielfalt: Ob fränkische Bratwürste, griechische Pitas, afrikanische Teigtaschen oder französische Pralinen - Am Weihnachtsmarkt wird international gespeist. Breit gefächert sind auch die handwerklichen Angebote. Da gibt es unter anderem Lederwaren und Textilien aus Burkina Faso oder Marktware aus Olivenholz aus Tunesien. "Der Weihnachtsmarkt zeigt, wie fränkische Tradition auf Internationalität trifft", berichten die Verantwortlichen aus dem Stadtmarketing. Neu ist in diesem Jahr eine Selfie-Box.

Eine Bereicherung des Weihnachtsmarktes stellt seit einigen Jahren die Winterwerkstatt im Obergeschoss der Herzobar (Altes Rathaus) dar, organisiert vom Generationen-Zentrum der Stadt. Am Samstag und Sonntag von 13 bis 19 Uhr werden beim Künstlermarkt "KreativBar" elf Aussteller ihre handgemachten Produkte präsentieren. Kreatives aus Stoff und Papier, Figuren aus Holz oder Schmuck aus Keramik gibt es da, ebenso wie Recyceltes beispielsweise aus Fahrradschläuchen.

Ein Kinderprogramm umfasst Kutschfahrten und Plätzchenbacken, die Lesepaten stimmen mit Geschichten im Kaminzimmer auf Weihnachten ein, in einer Hütte wird wieder gebastelt und man kann sich zum Fotoshooting mit dem Christkind treffen.

Sperrungen zum Weihnachtsmarkt

Ab Mittwoch, 4. Dezember, gilt für den Aufbau der Buden für den westlichen Marktplatz, die Westseite des Alten Rathauses und die Hauptstraße vom Marktplatz aus kommend bis zu Hauptstraße 18 (Röttger Schuhe) ein Haltverbot. Die Bewohnerparkplätze "Am Schloßgraben" sind ebenfalls ab da mit einem Haltverbot belegt. Die Haltverbote gelten bis Montag, 9. Dezember.

Die Hauptstraße, der westliche Marktplatz sowie der Marktplatz auf Höhe der Einmündung Marktplatz/Steinweg und an der Einmündung Steinweg/Kirchenplatz sind ab Donnerstag, 5. Dezember, ab 7 Uhr gesperrt (bis nach dem Abbau am 9. Dezember).

Auf dem Bewohnerparkplatz "Am Rahmberg" ist die gesamte Stellplatzreihe im östlichen Bereich für den Kutschanhänger und Pferdeanhänger am Samstag und Sonntag reserviert.

Die Herzobus-Linie 279 wird stadtauswärts über die Straßen Zum Flughafen und Ringstraße umgeleitet. Die Umleitung besteht bereits ab Donnerstag, 5. Dezember, und gilt bis Montag, 9. Dezember, 7 Uhr. In diesem Zeitraum können die Haltestellen "Marktplatz", "Adlerstraße", "Schreberstraße" und "Birkenweg" nicht bedient werden. Die Linie 279 hält ersatzweise an der Regionalbus-Haltestelle "Gleiwitzer Straße" und wird zusätzlich die Haltestelle "Am Hallertürlein" anfahren.

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