Wachenroth
Haushalt

Wachenrother Rathaus soll ausgebaut und besser beheizt werden

Die Vorberatung des Haushalts 2019 war das Hauptthema der Wachenrother Gemeinderatssitzung am Donnerstag.
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Speziell im Erdgeschoss des Rathauses sind die Mitarbeiter mit dem Heizsystem sehr unzufrieden.   Foto: Evi Seeger (Archiv)
Speziell im Erdgeschoss des Rathauses sind die Mitarbeiter mit dem Heizsystem sehr unzufrieden. Foto: Evi Seeger (Archiv)

Die Räte stimmten den von der Verwaltung aufgelisteten Anschaffungen ohne Weiteres zu. Neuerungen stehen unter anderem im Rathaus an, nicht nur aufgrund des Austauschs der EDV-Hardware. Auch eine Umstellung der Telefonanlage werde notwendig, berichtete Geschäftsleiterin Jasmin Götze, die zudem das Amt des Kämmerers inne hat.

Weil die Möglichkeiten des Archivs ausgeschöpft sind, soll der Dachboden im Haus ausgebaut werden. Dort könnten dann die "historischen Akten" ordnungsgemäß verwahrt werden. Dass das Heizsystem im Rathaus veraltet ist, erläuterte Bürgermeister Friedrich Gleitsmann (CSU): "Die Mitarbeiter im Parterre sind sehr unzufrieden." Ursprünglich war daran gedacht, die Rathaus-Heizung im Zuge des Nahwärmekonzepts zu modernisieren. Nachdem jedoch zwei Großkunden abgesprungen sind, hat sich das Konzept zerschlagen. Jetzt sucht die Marktgemeinde nach Alternativen. Sollte sich kein privater Betreiber für das Nahwärmenetz finden, müsse über ein anderes Heizsystem für das Rathaus nachgedacht werden.

Auch für den Straßenunterhalt werden in diesem Jahr Anschaffungen notwendig. Neben Schildern, Absperrmaterial und Leitpfosten soll auch ein gebrauchter Salzstreuer als Ersatz für den alten Bändelstreuer, vielleicht auch ein Schneepflug angeschafft werden. Bei den Straßenreparaturen steht nach Meinung der Verwaltung "der Berg Richtung Decheldorf" an erster Stelle. Es soll aber noch abgeklärt werden, ob eine andere Straße höher Priorität hat.

Im Abwasserbereich stehen in diesem Jahr hauptsächlich Aufwendungen für den allgemeinen Betrieb an. 2020/21 werde jedoch eine neue Fällmittelstation benötigt, da die bisherige Lösung nicht auf Dauer betrieben werden könne. Die Untersuchung des Kanalsystems wird 2019 fortgeführt. Die dringend notwendigen Kanalsanierungsarbeiten in Albach sollen mit 237 000 Euro in den Haushalt aufgenommen werden. Dazu kommen Ingenieurkosten von rund 35 000 Euro.

Bei einer Sicherheitsbegehung 2017 wurden für den gemeindlichen Bauhof Gerätschaften für notwendig erachtet. In diesem Haushalt sollen sie finanziert werden. Haushaltsmittel werden zudem für Anschaffungen in den Kitas und für die Ausstattung der Kinderspielplätze vorgesehen. Die Lichtanlage in der Ebrachtalhalle soll heuer auf sparsamere LED-Leuchten umgestellt werden. Außerdem werden neben einigen Anschaffungen im Technik-Bereich Umrüstungen notwendig, damit die Halle die Voraussetzungen einer Versammlungsstätte erfüllt.

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