Herzogenaurach
Gastronomie

Versprechen wird eingelöst: Heller-Keller öffnet

Der Heller-Keller im Weihersbach öffnet am Freitag.Vorerst ist jeweils an zwei Wochenend-Tagen Betrieb, bis die endgültige Genehmigung vorliegt.
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Sonntags der Ansbacher-Tor-Keller (vorne) und vorerst freitags und samstags der Heller-Keller (hinten): Kellerfreuden auch außerhalb der Sommerkirchweih.  Fotos: Bernhard Panzer
Sonntags der Ansbacher-Tor-Keller (vorne) und vorerst freitags und samstags der Heller-Keller (hinten): Kellerfreuden auch außerhalb der Sommerkirchweih. Fotos: Bernhard Panzer
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Gut Ding will Weile haben, sagt ein Sprichwort. Ein anderes meint, gastronomisch betrachtet, das gleiche: Ein süßer Wein reift in Ruhe. Selbiges gilt für den Gerstensaft, denn ein gutes Bier ist immer dann besonders schmackhaft und bekömmlich, wenn es auch lange genug gelagert hat. Nicht immer lässt sich diese Bierruhe allerdings auf die Wirte übertragen, und so war es für Hannes Baier jetzt an der Zeit, etwas zu unternehmen. Denn er stand bei seinen potenziellen Gästen im Wort. Der Pächter des Heller-Kellers im Weihersbach hatte schließlich angekündigt, dort auch nach der Sommerkirchweih regelmäßig zu bewirten.

Jetzt ist es soweit: Am kommenden Freitag wird eröffnet. Ab 17 Uhr gibt's auf dem Heller-Keller Bratwürste und Brotzeit, und Bier vom Fass selbstverständlich. Am Samstag bewirtet Baier von 11 bis 23 Uhr seine Gäste. An den Sonntagen ist vorerst noch geschlossen, das Angebot gilt in den kommenden Wochen zeitlich befristet.

Wie der 33-jährige Gastronom berichtet, habe er hierfür bei der Stadt eine Sondergenehmigung bekommen. Denn auf seine unbefristete Konzession wartet er noch. "Die liegt beim Landratsamt", sagt er. Vielleicht habe er auch selbst zu lange mit dem Bauantrag gewartet, mutmaßt er. Genehmigungen dauern nun mal. Der Erlanger hofft, dass er in den kommen vier Wochen das grüne Licht der Behörde bekommt. Denn so lange, einen Monat nämlich, läuft die Sondergenehmigung aus dem Rathaus für freitags und samstags.

Sobald er das endgültige Ok hat, will er auch richtig loslegen, sagt er. Das bedeutet, dass der Keller dann nicht nur an zwei Tagen pro Woche öffnet, sondern voraussichtlich bereits ab Mittwoch. "Dieses Jahr geb' ich Vollgas", sagt Baier. Und dann wolle er schauen, wie das Angebot angenommen wird. Nachfragen von Gästen und auch Anfragen von Firmen habe er jedenfalls genügend. Diese wolle er nicht vor den Kopf stoßen und nicht noch länger warten. Denn irgendwann ist der Sommer auch wieder vorbei. "Da öffne ich lieber auch bei schlechtem Wetter".

Für die Fans der fränkischen Bierkeller-Kultur ist der Weihersbach in den kommenden Tagen durchaus eine Adresse. Erstmals haben außerhalb der Kirchweih an einem Wochenende gleich zwei Keller geöffnet: Heller am Freitag und Samstag sowie der Ansbacher-Tor-Keller am Sonntag. Dort ist der Urlaub inzwischen beendet. Und die "Heimkantine" des benachbarten FC Herzogenaurach gibt's ja auch noch.

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