Stadtrat

Van-der-Saal-Anwesen wird für 1,7 Mio. saniert

Das Baudenkmal in der Höchstadter Hauptstraße kann mit hohen Zuschüssen rechnen. Der Heimatverein zieht in den schmucken Fachwerkbau ein.
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Die Sanierung dieses Anwesens in der Höchstadter Hauptstraße ist jetzt beschlossen.  Foto: Andreas Dorsch
Die Sanierung dieses Anwesens in der Höchstadter Hauptstraße ist jetzt beschlossen. Foto: Andreas Dorsch
Auf insgesamt 1,7 Millionen Euro veranschlagt Architekt Georg Leyh die Gesamtkosten für die denkmalgerechte Sanierung des Van-der-Saal-Anwesens, Hauptstraße 19, samt Nebengebäude. Am Montagabend segnete der Stadtrat Planung und Umsetzung der Baumaßnahme einstimmig ab.

Für Bürgermeister Gerald Brehm (JL) eine "bezahlbare Größe", müsse die Stadt doch nur etwa ein Drittel der Kosten selbst tragen. Der Rest würde an Zuschüssen in das Baudenkmal fließen.

Der in Sachen Denkmal-Restaurierung erfahrene CSU-Stadtrat Georg Schockel ist froh, mit Georg Leyh einen für solche Vorhaben erfahrenen Architekten gefunden zu haben. Aus Schockels Sicht passe die Planung. Und die stellte Architekt Leyh in der Sitzung den Räten vor.

Er attestierte dem schmucken Fachwerkbau mit Scheune einen "weitgehend guten Bauzustand". 1713 sei er errichtet worden, im 19. und 20. Jahrhundert habe es verschiedene Umbauten gegeben. Vorhandene Wasserschäden seien reparierbar.

Für die künftige Nutzung der insgesamt 350 Quadratmeter gibt es auch schon konkrete Vorstellungen. In der guten Stube im Erdgeschoss ließe sich ein Büro mit drei Arbeitsplätzen unterbringen. Darüber hinaus gibt es drei kleine Besprechungs- oder Beratungszimmer. Ins Obergeschoss soll der Heimatverein einziehen. Platz wäre für Volkstanz- und Theatergruppe und ein kleines Büro. Das Dachgeschoss könnte als Lagerraum genutzt werden.

In einem Nebengebäude stehen noch 40 Quadratmeter zur Verfügung, in der Scheune weitere 60. Sollte die Scheune zum Veranstaltungsraum ausgebaut werden, fürchtet JL-Stadträtin Jeanette Exner Folgekosten für technische Ausstattung, Bühne und Teeküche.
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