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Kreuz Fürth-Erlangen: Vorsicht beim Wechsel von der A73 auf die A3 - Polizei warnt vor neuem Unfallschwerpunkt

Die Polizei warnt vor einem neuen Unfallschwerpunkt am Kreuz Fürth-Erlangen: Beim Wechsel von der A73 auf die A3 komme es immer wieder zu Kollisionen. Allein am Dienstag haben sich dort zwei Unfälle ereignet.
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Am Autobahnkreuz Fürth-Erlangen hat sich ein neuer Unfallschwerpunkt herauskristallisiert. Die Polizei warnt. Symbolfoto: Carsten Rehder dpa/lno
Am Autobahnkreuz Fürth-Erlangen hat sich ein neuer Unfallschwerpunkt herauskristallisiert. Die Polizei warnt. Symbolfoto: Carsten Rehder dpa/lno

Das Autobahnkreuz Fürth/Erlangen wird derzeit und die nächsten Jahre komplett umgebaut. Am Ende des Baustellenbereichs auf der A3 hat sich leider eine Unfallhäufungsstelle herauskristallisiert, vor der die Erlanger Verkehrspolizei ausdrücklich warnen möchte.

Warnung der Polizei: Vorsicht beim Wechsel von der A73 auf die A3

Heute Vormittag ereigneten sich dort um 7.40 und 8.10 Uhr Unfälle, die für diese Örtlichkeit leider typisch sind. Fahrzeugführer, die von der A73 auf die A3 in Richtung München/Regensburg wechseln, kommen nicht, wie üblich, auf einer Beschleunigungsspur heraus, sondern befinden sich auf der ab dort beginnenden neuen dritten Fahrspur. Die Geschwindigkeit ist wegen der Baustelle für alle auf 80 km/h begrenzt und auf der A3 herrscht ein Überholverbot für Gespann und Lastwagen.

Die betreffenden Fahrzeuge, die bereits dort fahren, befinden sich aber nach der Baustelle nicht mehr auf der rechten Fahrspur, sondern fahren plötzlich auf der mittleren Spur, da ja rechts die Beschleunigungsspur zur dritten Fahrspur wurde. Aus diesem Grund ziehen sie bei der ersten Möglichkeit nach rechts, wie es sie StVO verlangt.

Pkw sind im toten Winkel der 40-Tonner

Da beginnt das Problem. Pkw-Fahrer, die auf die A3 aufgefahren sind, befinden sich oftmals rechts neben den 40-Tonnern und fahren, so wie diese, mit 80 km/h dahin. Allerdings wird dabei der "tote Winkel" vernachlässigt, in dem sie sich unter Umständen befinden. Selbst wenn die Fernfahrer in ihre Außenspiegel blicken, erkennen sie die Pkw nicht, die rechts neben ihnen fahren und wechseln arglos die Spur. Glücklicherweise kam es bei diesen seitlichen Kollisionen bisher nicht zu ernsten Verletzungen, jedoch stattlichen Sachschäden. Heute Vormittag waren es 12.000 Euro.

Die Verkehrspolizei kann nur davor warnen, rechts neben einem Last- oder Sattelzug zu fahren. Überholen oder Zurückbleiben - aber keinesfalls nebeneinander Fahren.



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