Baiersdorf
Unverantwortlich

A73: Mann parkt sein Auto mitten auf der Autobahn, steigt aus und geht weg

Ein Mann ist auf der A73 unterwegs gewesen und hat sich eine lebensgefährliche Aktion geleistet: Er hat sein Auto einfach auf der Autobahn geparkt. Doch das war nicht das Einzige.
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Mitten auf der Autobahn hat ein Mann sein Auto auf der A73 zwischen Möhrendorf und Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt abgestellt. Foto: Friso Gentsch/dpa
Mitten auf der Autobahn hat ein Mann sein Auto auf der A73 zwischen Möhrendorf und Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt abgestellt. Foto: Friso Gentsch/dpa

Am Donnerstagmorgen (30. Mai), um 00.06 Uhr, befuhr ein 36-jähriger Mann aus Erlangen mit einem Pkw die Autobahn A73 in Fahrtrichtung Bamberg. Zwischen den Anschlussstellen Möhrendorf und Baiersdorf-Nord fiel das Auto hierbei zwei Zeugen auf, da dieses in deutlichen Schlangenlinien fuhr. Das schreibt die Verkehrspolizei Erlangen am Donnerstagmorgen in einer Pressemitteilung.

Auto auf der Fahrbahn geparkt

Kurz nachdem die beiden Zeugen auf den Schlangenlinien fahrenden Pkw aufmerksam wurden blieb

dieser plötzlich mitten auf der BAB 73 stehen. Der Fahrer stieg aus und verließ das Fahrzeug. Eine ähnliche Aktion lieferte ein Trucker auf der A3 in Unterfranken: Er parkte seinen Lkw auf der Autobahn und machte sich erst einmal Würstchen. Die Zeugen konnten den Mann auf der A73 aufhalten und es gelang ihnen sogar, den abgestellten Pkw von der Hauptfahrbahn auf den Standstreifen zu schieben bevor sie die Polizei verständigten.

Den kurze Zeit später eintreffenden Beamten war sofort klar, dass der 36-jährige Pkw-Fahrer erheblich alkoholisiert war. Der Mann konnte sich kaum noch artikulieren und ein Atemalkoholtest war schlicht nicht mehr möglich.

Mann muss gefesselt werden

Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Da der massiv alkoholisierte Mann jetzt zunehmend aggressiver wurde musste er gefesselt werden, bevor er zur Dienststelle verbracht werden konnte.

Im Rahmen der Blutentnahme stellte die anwesende Ärztin dann fest, dass der Mann zur weiteren

Ausnüchterung in eine Klinik verbracht werden muss. Ein zweieinhalb Stunden nach der Fahrt

durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von immer noch 2,32 Promille.

Hier endet die Geschichte jedoch noch nicht: Bei der Überprüfung des betrunkenen Kraftfahrers stellte sich schnell heraus, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und den Pkw einer Bekannten ohne deren Wissen und Einverständnis benutzt hat.

Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis

und Unbefugten Gebrauch eines Pkw.

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