Erlangen
Schwerer Unfall

Zwei schwere Unfälle auf A3: Stundenlange Sperrung, 3000 Fahrzeuge stecken in der Hitze fest

Die A3 war am Sonntag stundenlang voll gesperrt. Rund 3000 Fahrzeuge schmorten in der Hitze. Ein Autofahrer wurde schwerst verletzt.
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In der Folge eines schweren Unfalls war die A3 am Sonntag über mehrere Stunden voll gesperrt. Es bildete sich ein langer Stau. Foto: News5/Oßwald
In der Folge eines schweren Unfalls war die A3 am Sonntag über mehrere Stunden voll gesperrt. Es bildete sich ein langer Stau. Foto: News5/Oßwald
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Nach zwei zusammenhängenden schweren Verkehrsunfällen auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Würzburg kam es bei der aktuellen Hitze am Sonntag zu einem extremen Stau, in dem rund 3000 Fahrzeuge über mehrere Stunden feststeckten.

Die A3 war bereits voll gesperrt, nachdem bei Wachenroth eine Familie mit ihrem Auto verunglückt war. Der Familienvater wurde lebensgefährlich verletzt.

A3 stundenlang komplett gesperrt

Die Autobahn war nach dem Unfall stundenlang komplett gesperrt. Der Rückstau des Unfalls reichte bis zur Einfahrtsspur der Raststätte Steigerwald. Die Polizei vermutet, dass ein 53-jähriger Autofahrer aus Hessen dieses Stauende übersehen hatte und mit hoher Geschwindigkeit auf dieses zufuhr.

Um einen Aufprall zu verhindern versuchte er mit seinem Kleinwagen auszuweichen, touchierte aber drei weitere im Stau wartende Autos bevor er mit Wucht in einen Sattelzug prallte. Der 53-Jährige wurde in der Folge schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in eine Klinik. Zunächst konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden, wie die Polizei mitteilt.

Hochschwangere Frau muss untersucht werden

Im Laufe der Untersuchungen konnte Lebensgefahr dann zum Glück doch ausgeschlossen werden. In einem der weiteren Fahrzeuge, die am Unfall beteiligt waren, saß eine hochschwangere Frau als Beifahrerin. Sie wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Drei Autos und der Sattelzug waren derart beschädigt, dass die Fahrzeuge von einem Abschleppdienst abgeschleppt werden mussten. Während der Dauer der Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Fahrbahn in Richtung Würzburg musste komplett gesperrt und der Verkehr von der Autobahnmeisterei Geiselwind an der Anschlussstelle Höchstadt-Nord ausgeleitet werden. Auch auf den Ausweichstrecken kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ein Sachverständiger und die Staatsanwaltschaft waren vor Ort.

BRK verteilt Getränke während der Hitze

Während die Temperaturen am Sonntag rasch auf über 30 Grad kletterten standen zwischen 2000 und 3000 Fahrzeuge im Stau. Über mehrere Stunden ging es nicht vor und nicht zurück. Das Bayerische Rote Kreuz versorgte in der Wartezeit die Menschen im Stau.

Erst nach etwa drei Stunden gelang es zumindest die im Stau zwischen Höchstadt-Nord und der Rastanlage Steigerwald wartenden Autofahrer über die Rastanlage zu lotsen und ihnen die Weiterfahrt zu ermöglichen. Erst nach fünf Stunden konnte aber die Sperrung der Fahrbahn aufgehoben werden.

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