Frauenaurach
Kontrolle verloren

A3 bei Erlangen: Hustenanfall führt zu schwerem Unfall mit sieben Verletzten

Sieben Verletzte, vier teils schwer beschädigte Fahrzeuge und erhebliche Verkehrsbehinderungen: Das ist die Bilanz eines Unfalls am Samstagmittag auf der A3 bei Erlangen-Frauenaurach. Auslöser des Ganzen war ein Hustanfall.
Artikel drucken Artikel einbetten
Kleine Ursache, heftige Auswirkung: Auf der A3 bei Erlangen hat ein Haustanfall einen schweren Unfall ausgelöst. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa
Kleine Ursache, heftige Auswirkung: Auf der A3 bei Erlangen hat ein Haustanfall einen schweren Unfall ausgelöst. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa

Sieben glücklicherweise nur leicht Verletzte, sowie insgesamt vier, teilweise schwer beschädigte

Fahrzeuge sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag (02.03.2019) gegen 12.30 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg, auf Höhe der Anschlussstelle Frauenaurach, ereignete.

Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt ein 56-Jähriger am Steuer seines Autos auf dem linken Fahrstreifen einen starken Hustenanfall und verlor in der Folge die Kontrolle über sein Fahrzeug. Wie die Verkehrspolizei Erlangen berichtet, touchierte der Wagen des Mannes zunächst einen am rechten Fahrstreifen fahrenden Wagen seitlich, prallte dann noch gegen das Fahrzeugheck eines Autos auf der linken Spur und kam erst zum Stehen, als er ein weiteres Fahrzeug auf dem linken Fahrstreifen im Heckbereich touchierte.

Der 56-jährige und seine Beifahrerin zogen sich leichte Verletzungen zu. Zusätzlich wurden noch insgesamt fünf weitere Beteiligte bei dem Unfall leicht verletzt und durch Rettungskräfte in Krankenhäuser nach Erlangen und Höchstadt gebracht.

25.000 Euro Sachschaden

Zwei Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Weiterhin wurde auch die Mittelschutzplanke beschädigt. Der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen und der Schutzplanke wird aktuell auf 25.000 Euro geschätzt.

Unterstützt wurden die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen durch Kräfte der Feuerwehr

Erlangen und des Technischen Hilfswerks aus Neustadt an der Aisch. Der Verkehr musste während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten über den Seitenstreifen geführt werden, was im starken Reiseverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Stauungen führte.

Lesen Sie außerdem: Schwerer Lkw-Unfall auf A9: Polizisten retten Fahrer aus brennendem Lastwagen

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.