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Erlangen
Rettungsgasse

A3 bei Erlangen: Fahrer (53) nutzt Rettungsgasse als Abkürzung - und hat nicht einmal einen Führerschein

Auf der A3 nutzte der Fahrer eines Kleintransporters am Dienstag die Rettungsgasse aus Abkürzung. Dabei hatte der Fahrer nicht einmal eine gültige Fahrerlaubnis.
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Rettungsgassen wie diese hier dürfen ausschließlich von der Polizei, der Feuerwehr oder Rettungsdiensten genutzt werden. Symbolfoto: Matthias Schrader
Rettungsgassen wie diese hier dürfen ausschließlich von der Polizei, der Feuerwehr oder Rettungsdiensten genutzt werden. Symbolfoto: Matthias Schrader

Wie die Polizeiinspektion Erlangen mitteilt, hat ein Fahrer eines Kleintransporters am Dienstag auf der A3 zwischen Höchstadt-Ost und Erlangen-West eine Rettungsgasse als Abkürzung genutzt. Zuvor entstand durch einen liegengebliebenen Lastwagen auf der rechten Spur ein Stau.

Die Polizei sicherte das liegen gebliebene Fahrzeug entsprechend ab, um Auffahrunfällen entgegenzuwirken. Die daraufhin entstandene Rettungsgasse machte sich ein 53-jähriger Fahrer eines Kleintransporters mit Anhänger zu Nutze. Er fuhr mehrere Hundert Meter durch die Rettungsgasse bis an die Spitze des Staus, wo er anschließend von der Polizeistreife angehalten wurde. Ähnliches leiteten sich bereits andere Autofahrer auf der A9.

Schwerwiegende Konsequenzen

Bei der darauffolgenden Kontrolle stellte sich zudem heraus: Er hätte den Kleintransporter inklusive Anhänger nicht fahren dürfen, denn ihm fehlte die nötige Fahrlizenz. Die Polizei brummte dem Fahrer nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe auf, eine sogenannten Sicherheitsleistung. Außerdem behielten die Beamten die Fahrzeugschlüssel ein. Der Fahrer bekommt diese erst mit ausreichender Fahrerlaubnis zurück.

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