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Erlangen
Unfall

Umgekippter Laster sorgt für 18 Kilometer Stau auf der A3

Am Donnerstagvormittag ist auf der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen und der Anschlussstelle Erlangen/Tennenlohe in Fahrtrichtung Regensburg ein Lkw verunglückt. Der Stau hielt sich bis in die Mittagsstunden.
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Den Leergutlaster zu bergen, dauerte Stunden. Fotos: Michael Busch
Den Leergutlaster zu bergen, dauerte Stunden. Fotos: Michael Busch
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Auf der A3 geht es mit den schweren Unfällen weiter. Die Engstelle zwischen den Auffahrten Frauenaurach und Kreuz Nürnberg/Fürth sorgt immer wieder für lange Staus, oft wegen Kleinunfällen.

Doch am Donnerstagmorgen war es nicht die Baustelle, der man "die Schuld in die Schuhe" schieben kann. Ein mit Leergut beladener Laster war nach Polizeiangaben aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung nach oben gefahren. Danach kippte der Laster um und Teile des geladenen Leerguts krachten auf die Fahrbahn.

In der Folge staute es sich auf der Strecke in Richtung Regensburg. Der 49-jährige Fahrer musste aus dem Führerhaus befreit werden und kam verletzt ins Krankenhaus. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei und der Feuerwehr schafften das zerbrochene Leergut von der Fahrbahn. Auf der gesperrten A3 staute sich der Verkehr deswegen kilometerweit. Nach ersten Schätzungen der Verkehrspolizei Erlangen entstand ein Sachschaden von 100.000 Euro.

Ein kleinerer Unfall kurz nach der Auffahrt Frauenaurach, bereits im erwähnten Baustellenbereich, sorgt zudem für Verkehrsbehinderungen. Ebenfalls Geduld mussten die Fahrer auf der A73 mitbringen, die sowohl aus Nürnberg als auch der Richtung Bamberg kommend, sich in die Staus einreihen mussten, wenn sie auf die A3 einscheren wollten.

Die "offiziellen" Umleitungsstrecken waren ebenfalls völlig überlastet.

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