Niederndorf
Baustelle

Übersicht verschaffen

Die Erschließungsarbeiten "Am Behälterberg" in Niederndorf stehen kurz vor der Vollendung. Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu machen.
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Jürgen Gügel thront weit über dem Geschehen. Normalerweise montiert er die Lampen an den Straßenlaternen. Er ist aber auch der Mann, der den Reportern einen Überblick über das Geschehen verschaffen kann.  Fotos: Michael Busch
Jürgen Gügel thront weit über dem Geschehen. Normalerweise montiert er die Lampen an den Straßenlaternen. Er ist aber auch der Mann, der den Reportern einen Überblick über das Geschehen verschaffen kann. Fotos: Michael Busch
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Einen kleinen Teil der Kosten von 2,48 Millionen Euro zur Erschließung des Niederndorfer Baugebietes "Am Behälterberg" gehen an Jürgen Gügel. Ein ganz kleiner Teil für einen Mitarbeiter der Herzowerke, der allerdings die Erleuchtung bringt. Gügel ist der Mann, der die Lampen mit Leuchtmittel bestückt, um das neue Wohngebiet auch nachts sicher und sichtbar zu machen.
25 Masten sind insgesamt zu bestücken. Eine der vielen Kleinigkeiten, die in den nächsten Tagen noch vollzogen werden, denn im September soll es zur Vermarktung der Grundstücke in diesem Gebiet kommen. Weitere Techniker der Herzowerke sind damit beschäftigt, das Viertel an die bestehende Stromversorgung der umliegenden Straßen anzubinden.
Bürgermeister German Hacker, Bauamtsleiter Gerhard Merkel, Sachgebietsleiter Tiefbau Christian Bendler und Christian Siebenhaar vom zuständigen Ingenieurbüro erläutern bei einer Baustellenbegehung die aktuelle Situation.
"Die Baustelle haben selbstverständlich viele wahrgenommen", erklärt Hacker. Mit am Auffälligsten sei natürlich die Abfahrt von der Kreisstraße Am Behälterberg in das neue Viertel. "Die Lärmschutzwand ist allerdings nicht primär wegen des Verkehrs auf dieser Straße errichtet", sagt Hacker und ergänzt: "Es liegt vielmehr dran, dass auf der anderen Straßenseite ein Gewerbegebiet liegt."
Zum Baugebiet selber erklärt Gerhard Merkel: "Es sind 48 Wohneinheiten, die hier dann zur Verfügung stehen." Nicht alle käuflich, da einige der Vorbesitzer des dortigen Grundes wiederum Grundstücke auf der Fläche haben wollten. "Sechs Grundstücke sind somit belegt", so Hacker.


2019 wird es wohnlich

Der Rest der potenziellen Einwohner wird sich in dem harfenförmigen Baugebiet mit zwei Zufahrten, einmal von Am Behälterberg und einmal vom Fasanenweg, in den drei Straßen namens Tuchenbacher, Kriegenbrunner und Hüttendorfer Straße ansiedeln.
Auf ein paar Besonderheiten des Gebietes wurde auch noch hingewiesen: Die Fläche liegt an einem Nordhang, dessen Untergrund nicht durchgängig optimal war und daher baulich unterstützt werden musste. Weiterhin werde es eine Elektroladesäule mit zwei Anschlüssen geben (Höhe Fasanenweg) und einen Spielplatz in dem Viertel.
Bürgermeister German Hacker und seine Experten sind sich sicher: Ende 2019 werden die ersten Menschen in diesem Gebiet wohnen.


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