Bilanz

Sternsinger von St. Georg sammeln Rekordsumme

Die St.-Georgs-Pfarrei feierte am Sonntag den Abschluss der Weihnachtszeit.
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Eva Borgschulze, Nina Kramig und Antonia Hubert führten ihren Sternsinger-Rap in der Stadtpfarrkirche auf.   Foto: Peter Schramm
Eva Borgschulze, Nina Kramig und Antonia Hubert führten ihren Sternsinger-Rap in der Stadtpfarrkirche auf. Foto: Peter Schramm

Dekan Kilian Kemmer spannte einen weiten Bogen vom Engelsgesang der Heiligen Nacht über die Naturerscheinung des Sternes über Bethlehem bis hin zum großen biografischen Sprung im Leben Jesu: der Taufe Jesu im Jordan als 30-jähriger Mann.

Der Inhalt der unterschiedlichen Feiertage zeigt nach den Worten des Dekans immer die gleiche Botschaft auf. "Das Kind in der Krippe und der junge Mann am Ufer des Jordan ist der Retter, Heiland und Erlöser, an dem Gott Gefallen gefunden hat." So stellte Kemmer die Frage, ob auch die Menschen an diesem Jesus Gefallen finden durch ihren Glauben. Die gut 100 Sternsinger der Pfarrei jedenfalls antworteten auf diese Frage durch ihren Einsatz am Dreikönigsfest mit einem eindeutigen Ja. Ein neues Spitzenergebnis konnte verkündet werden. 22 659 Euro brachten die Kinder und Jugendlichen in 26 Gruppen zusammen. Das Geld kommt behinderten Kindern in Peru zugute.

Neujahrssegen als Rap

Eva Borgschulze, Nina Kramig und Antonia Hubert brachten am Ende des Gottesdienstes ihre überarbeitete Version des Segensspruches und des Sternsingerliedes zu Gehör. Im Rap-Rhythmus sangen und sprachen sie den traditionellen Neujahrssegen und erhielten für die pfiffige Idee spontanen Beifall im vollen Gotteshaus.

Spenden in die Dritte Welt

Bürgermeister Gerald Brehm (JL) sprach in der Stadtpfarrkirche den Sternsingern seine Anerkennung aus. "Ich kenne kein vergleichbares ehrenamtliches Sozialprojekt von Jugendlichen für Jugendliche." Höchstadt könne sich glücklich schätzen, dass in der Stadt und in den Ortsteilen die Sternsinger noch von Haus zu Haus gehen und nicht bestellt werden müssen. Sein Dank ging an die Pfarrei für das herausragende soziale Engagement sowie an das Ehepaar Lukas und Martina Schwägerl, die mit vielen Helfern und mit viel Herzblut die Aktion vorbereiteten und durchführten. Mit der Sternsingersammlung, der Weihnachtskollekte "Adveniat" und dem Opfer der Kinder kann die Pfarrei knapp 35 000 Euro an verschiedenste soziale Einrichtungen der Kirche in der Dritten Welt weiterleiten. Vergangenes Jahr waren es insgesamt 97 000 Euro, die für solche Notlagen in alle Welt gespendet wurden.



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