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Siemens: Weniger Jobs in Franken fallen weg

Bei Siemens werden weniger Stellen abbgebaut als ursprünglich geplant. 1100 Jobs sind in Deutschland betroffen. Auch in Franken fallen weniger Arbeitsplätze weg als geplant.
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Der Stellenabbau bei Siemens fällt weniger drastisch aFoto: Andreas Gebert/dpa
Der Stellenabbau bei Siemens fällt weniger drastisch aFoto: Andreas Gebert/dpa

Die Planungen von Siemens zum Stelenabbau werden weniger drastisch ausfallen, als ursprünglich geplant. Statt der im Juni angekündigten 1400 Jobs sollen in Deutschland noch 1100 Arbeitsplätze gestrichen werden, wie ein Unternehmenssprecher am Mittwoch sagte.

Stellenabbau bei Siemens: 580 Stellen fallen in Franken weg

Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Am Standort in Erlangen, der am stärksten vom Stellenabbau betroffen ist, sollen 450 Stellen wegfallen, nicht wie bisher angekündigt 600. Im Trafowerk Nürnberg wird Siemens rund 130 Jobs abbauen. 30 Stellen weniger als angedacht. Im Schaltwerk Berlin ändert sich die Zahl von 470 auf 410. Am Standort Dresden sollen nur noch 60 statt der bisher geplanten 70 Arbeitsplätze abgebaut werden. Das ist das Ergebnis der Verhandlungen mit Betriebsräten und IG Metall.

Siemens will im nächsten Jahr die Energiesparte - intern "Powerhouse" genannt - an die Börse bringen. Das neue Unternehmen mit voraussichtlich weltweit knapp 90 000 Mitarbeitern soll sowohl konventionelle Kraftwerke als auch Ökostrom-Anlagen verkaufen, außerdem Schaltanlagen, Netzübertragungstechnik, Transformatoren und andere Dinge, die im Energiegeschäft vonnöten sind. Zudem soll das neue Unternehmen die bislang von Siemens gehaltene Mehrheit an dem Windradhersteller Siemens Gamesa übernehmen. Dem aktuellen Stellenabbau war bereits eine erste Runde mit weltweit mehreren tausend Stellenstreichungen vorangegangen.

 

"Wir haben das Ziel, einvernehmliche Lösungen zu erzielen", betonte der Siemens-Sprecher. Dabei komme eine ganze Palette von Möglichkeiten wie Weiterbildung, Versetzung, Vorruhestands- und Altersteilzeitmodelle sowie Abfindungszahlungen zum Tragen.

 

Der Hintergrund: "Verbotskultur" und "Tugendterror" - gibt es in Deutschland eine neue Lust am Verbot?

 

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