Herzogenaurach
Sommerkirchweih

Stadt würdigt Ehrenamtler auf der Sommerkirchweih

Weit über 500 Bürger sind in Herzogenaurach im sozialen oder kirchlichen Bereich für andere tätig. Ihnen wurde jetzt im Rahmen der Kirchweih gedankt.
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Gute Stimmung war Trumpf bei der Ehrenamtsehrung anlässlich der Kirchweih. Foto: Manfred Welker
Gute Stimmung war Trumpf bei der Ehrenamtsehrung anlässlich der Kirchweih. Foto: Manfred Welker
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Am Kirchweihmontag würdigte die Stadt Herzogenaurach zahlreiche ehrenamtlich Tätige. Bürgermeister German Hacker hatte die ausgewählten Vertreter in das Festzelt der Basketballer eingeladen.

Der Kulturausschuss des Stadtrats hatte im Jahr 2009 beschlossen, die Arbeit von Personen zu würdigen, die sich im sozialen Bereich innerhalb von Vereinen, Kirchen, Gruppen oder Einrichtungen für ihre Mitbürger in Herzogenaurach engagieren. Tatsächlich sind es weit über 500 Bürger, die sich hier aktiv einbringen.

Gut vertreten waren da natürlich die beiden Kirchen mit ihren Engagierten. So hatte Pfarrer Oliver Schürrle von der evangelisch-lutherischen Gemeinde für seine Ehrenamtlichen 40 Plätze reserviert.

Von katholischer Seite hatte der Pfarreienverbund Herzogenaurach seine ehrenamtlich Engagierten für diesen Abend eingeladen, mit einem eigenen Tisch war die Josephspfarrei in Niederndorf gut vertreten. Auch der Katholische Deutsche Frauenbund konnte zahlreiche Vertreterinnen an den Weihersbach bringen.

Vor zwei Jahren waren die Frauen das letzte Mal bei einem derartigen Anlass eingeladen, wie sich Ille Prockl-Pfeiffer erinnern konnte. Angemeldet waren 25 Frauen, vor allem die, die immer als Helferinnen zur Stelle sind und anpacken, wenn es etwa darum geht, zum Altstadtfest Kuchen und Torten zu backen, Kaffee zu kochen und die Gäste zu versorgen. Viele finden es schön, dass man sich in einer ungezwungenen Runde auf der Kirchweih treffen kann. Die Würdigung ihres sozialen Engagements durch die Stadt Herzogenaurach kommt bei ihnen gut an.

Beispielhaftes Engagement

Eingeladen war auch Dagmar Wegmann vom Generationenzentrum. Sie macht ehrenamtlich mit viel Spaß einen Kurs für Seniorengymnastik, das Amt hat sie vor rund zehn Jahren von Sigrid Zorn übernommen. Um die Kurse durchführen zu können, machte sie extra eine Fortbildung, um Leute in Bewegung zu bringen. An diesem Montag hatte sie einen Kur für Seniorengymnastik, außerdem einen Kurs für Kinder beim ASV Niederndorf geleitet. Heuer war Wegmann das erste Mal auf der Kirchweih und traf natürlich viele Bekannte. Die Veranstaltung ist für sie eine Würdigung des Ehrenamts, was auch ausdrückt, dass das Engagement nicht als selbstverständlich empfunden wird. Glücklicherweise war das Wetter an diesem Montagabend ideal, es regnete nicht und war auch nicht zu heiß.

An einem weiteren Tisch saß Miriam Lunz, die sich seit vier Jahren beim Verein Partnerschaft Kaya engagiert und ein Patenkind unterstützt, um diesem die Schulausbildung und die Unterbringung in einem Internat zu ermöglichen. Dadurch wird auch die Familie des Patenkindes unterstützt.

Vertreten waren noch Mitglieder der Ortsgruppe des Bundes Naturschutz, der Aphasiker "Herzo-Treff", Eltern, die ein Kind verloren haben, des Förderkreises Cajamarca, der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt, von den Lions und vom Rotary Club, der Ökofest Initiative, vom VdK Herzogenaurach und vom VdK Niederndorf. Weiterhin die Fair-Trade-Steuerungsgruppe, Zonta, HerzoCoaches, der Behindertenbeauftragte, Schutzengel gesucht, der Seniorenbeirat, die Arbeiterwohlfahrt Herzogenaurach und die Arbeiterwohlfahrt Niederndorf, die Flüchtlingsbetreuung, die Selbsthilfegruppe Morbus Crohn sowie die Seniorengruppen von INA und DGB.

Vertreter entsandt hatten des Weiteren auch die Erlanger Tafel, Ausgabe Herzogenaurach, der Hospizverein, die Guttempler und das Generationenzentrum.

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