Herzogenaurach
Handball

TSH entführt beim direkten Konkurrenten die Punkte

Zum Start ins neue Jahr gewinnt die TS Herzogenaurach bei der Reserve des Thüringer HC.
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Mit dem Sieg verschaffte sich die TSH etwas Luft. Foto: Picturedreams
Mit dem Sieg verschaffte sich die TSH etwas Luft. Foto: Picturedreams

Der Rückrundenauftakt in der 3. Liga Ost ist den Herzogenauracher Handballerinnen gelungen. Nach einer 16:15-Halbzeitführung besiegte die TSH den Thüringer HC II mit 24:22. Garant für den Erfolg war die ausgeglichene Mannschaftsleistung der Turnerschaft.

3. Liga Ost

Thüringer HC II - TS Herzogenaurach 22:24

Trainer Andreas Ottlo war nach dem Spiel sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dem Auftreten seines Teams: "Wir sind erleichtert und froh, dass wir den Schwung aus dem Dezember und jetzt die wichtigen Punkte mitnehmen konnten."

Wichtig sind die Punkte, da der Gegner ein direkter Konkurrent im Kampf um die Klassenerhalt ist. Durch den Sieg konnte die TSH mit dem THC II puntemäßig gleichziehen und ihn in der Tabelle aufgrund des besseren Torverhältnis sogar überholen. Die Herzogenauracherinnen sind nun Achter. Der Sieg ist für Ottlo auch die Bestätigung, dass sich das Team auf dem richtigen Weg befindet und die gemeinsame Arbeit Früchte trägt.

In der ersten Halbzeit sahen die knapp 60 Zuschauer eine temporeiche Partie, in denen sich die Erfurterinnen zunächst einen leichten Vorteil erspielten. Besonders den starken Rückraum des THC bekam die fränkische Abwehr zunächst nicht in den Griff. Auch bei den Abprallern hatten die jungen Gastgeberinnen das Glück auf ihrer Seite und setzten sich immer wieder mit zwei bis drei Toren ab.

Aber Herzogenaurach glich mit Gegenstößen über Saskia Probst und geduldig herausgespielten Angriffen immer wieder aus. Nach zwei Toren von Lisa Neumann erzielte die formstarke Rechtsaußen mit ihrem Treffer zum 14:13 die erste Führung für ihr Team und sorgte kurz darauf für den Halbzeitstand (16:15). Es wäre sogar eine höhere Führung möglich gewesen, doch die TSH ließ zu viele Torchancen, darunter drei Siebenmeter, liegen.

Die zweite Halbzeit war weniger temporeich. Die Turnerschaft verpasste es, konsequent in die Lücken zu gehen, und verzettelte sich zu oft in wenig effektive Einzelaktionen. Erst nach zehn Minuten ließen die Herzogenauracherinnen den Ball flüssiger laufen. Mit einem 5:0-Lauf eroberten sie Mitte der zweiten Halbzeit erstmals eine Vier-Tore-Führung (21:17). Die Abwehr um Kristin Lang arbeitete hervorragend und verteidigte erfolgreich auch die siebte Feldspielerin, die der TCH II immer wieder als taktisches Mittel einsetzte.

Auswärts haben die Damen um Jana Lichtscheidel nun mehrfach eine starke Leistung gezeigt. Ein Heimsieg soll folgen: Nach einem spielfreien Wochenende ist am Samstag, 25. Januar, um 18 Uhr die HSG Gedern/Nidda zu Gast.

TSH: Deppisch, Gerling - Luber, Quetsch (2), Hopp, Brockschmidt (5), Probst (8), Schneidereit (1), Lichtscheidel (4), Lang, Sandner, Theobald (2), Neumann (2)

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