Leichtathletik

Triathlon-Macher: "Aus unserer Sicht kann's losgehen

Im Vorfeld des 7. Medwork-Triathlons greifen alle Rädchen perfekt ineinander, 170 Helfer packen an und fiebern dem Wettkampftag am 9. September entgegen.
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Die Taschen sind gepackt - genauer gesagt die Race Bags für die rund 600 Starter, die am Sonntag zum 7. Medwork-Triathlon in Höchstadt erwartet werden. 170 freiwillige Helfer sind schon seit Tagen mit dieser und anderen Aufgaben beschäftigt, haben unter anderem Infoblätter an die Anwohner rund um das Freibad am Kieferndorfer Weg verteilt. Am Wochenende müssen sie dann noch das Siegerzelt aufbauen und die Strecke absperren, ehe sie - nach dem Wettkampf - jedem Finisher noch die Medaille um den Hals hängen werden.

Es gibt also viel zu tun, um den Höchstadter Triathlon wieder zu einer Breitensportveranstaltung zu machen, die für jedermann attraktiv ist. "Wir sind guter Dinge und mit der Veranstaltung an einem Punkt angelangt, an dem die Findungsphase vorbei ist", sagt Christine Dresel vom Organisationsteam. Seit der Premiere 2012 hatte es von Jahr zu Jahr Nachbesserungen gegeben, sei es am Streckenverlauf oder im Zielbereich. "Der siebte ist der erste Medwork-Triathlon, bei dem alles so wie im Vorjahr sein wird."

Dresel ist froh, dass die Rädchen so gut ineinander greifen und sich die Triathlon-Macher der Unterstützung zahlreicher Betriebe aus der Umgebung sicher sein können. So etwa bei der Verpflegung der Athleten und Helfer. "Wir sind ein gut funktionierendes Team. Und wenn die Baustelle in Etzelskirchen noch rechtzeitig am Freitag fertig wird, steht einer gelungenen Veranstaltung nichts im Weg. Aus unserer Sicht kann's losgehen", betont Dresel.

Noch ein paar freie Plätze

Nachdem das Online-Anmeldefenster bereits geschlossen ist, lässt sich erkennen, dass das Starterfeld auch am Sonntag wieder bunt gemischt sein wird. Männer und Frauen aller Altersgruppen, Laufsport- und Triathlon-Vereine, Firmengruppen, sportliche Einsteiger und ambitionierte Leistungssportler gehen nebeneinander an den Start.

Darunter auch bekannte Profi-Athleten aus der Region, wie Felix Henschel (Platz 6 Ironman 70.3 Zell am See, Platz 9 Ironman 70.3 Marbella) und Matthias Türk, der für die Triathlon-70.3-WM in Nizza 2019 qualifiziert ist. Neben den rund 450 Einzelstartern (davon 130 Frauen), die auf der olympischen Kurzdistanz (1,5 km Schwimmen/40 km Radfahren/10 km Laufen) unterwegs sind oder die beliebte Jedermann-Strecke (0,4/20/5) in Angriff nehmen, sind auch 55 Staffeln vertreten, in denen sich drei Athleten die Disziplinen teilen.

Gleich mehrere Mannschaften schicken die VR-Bank oder die Martin Bauer Group an den Start. Aber auch das Landratsamt, Schaeffler, die Rennradgruppe Bosch oder Spaß-Teams wie "Friends4Ever", "Chili Sisters" oder "Turboturbinen" wollen sich - begleitet vom Moderatorenteam Willi Wahl und Carsten Wink - im Becken, auf dem Rad und der Laufstrecke beweisen. Und für Kurzentschlossene gibt es sogar noch ein paar freie Startplätze.

"Die Kurzstrecke war schon Anfang August ausgebucht, doch auf der Jedermann-Distanz können wir noch ein paar Teilnehmer unterbringen. Wer Interesse hat, kann am Samstag zwischen 15 und 17 Uhr bei der Ausgabe der Startunterlagen im Freibad vorbeischauen und sich noch einen der Race Bags sichern, in denen unter anderem die Schwimmkappe und der Chip für die Zeitnahme zu finden sind", erklärt Dresel.

Behinderungen im Autoverkehr

Während der Triathlon-Wettbewerbe kann es in und um Höchstadt zu Behinderungen und Straßensperren kommen. Zwischen 10 und 14 Uhr sind die auf der Radstrecke befindlichen Orte Etzelskirchen (Etzelskirchener Straße, An der Birkach, Weidenweg), Saltendorf, Bösenbechhofen, Aisch, Kieferndorf und Medbach betroffen. Zwischen 11 und 14.30 Uhr erwischt es das zur Laufstrecke umfunktionierte Wohngebiet rund um das Höchstadter Freibad (Kieferndorfer Weg, Am Sportpark, Franz-Liszt-, Richard-Strauß- und Tilman-Riemenschneider-Straße). Der Veranstalter weist darauf hin, dass Anwohner am Sonntag mit Hilfe der Streckenposten zu ihrem Haus oder von dort wegfahren können. Sie werden jedoch gebeten, ihre Autos möglichst abseits der betroffenen Straßen zu parken, um Komplikationen vorzubeugen.



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