Höchstadt a. d. Aisch
Leichtathletik

Taktische Fehler und ein Sturz

Hindernisläufer Martin Grau hat sein Ziel verpasst, den Universiade-Sieg von 2015 zu wiederholen. Am Ende reichte es nur zu Rang 7.
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Martin Grau hielt sich lange in der Spitzengruppe, machte aber taktische Fehler und musste schließlich einen Sturz hinnehmen, der ihn um eine bessere Platzierung brachte. Fotos: privat
Martin Grau hielt sich lange in der Spitzengruppe, machte aber taktische Fehler und musste schließlich einen Sturz hinnehmen, der ihn um eine bessere Platzierung brachte. Fotos: privat
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Der Traum von der Titelverteidigung ist geplatzt. Für Martin Grau, der bei der Weltmeisterschaft der Studierenden in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh mit dem Anspruch gestartet war, seinen Sieg von 2015 über 3000 Meter Hindernis zu wiederholen, war das Rennen am Sonntagabend ein Schlag ins Wasser.
Im wahrsten Sinn des Wortes, denn es regnet in Strömen und am Ende sprang nur Rang 7 heraus: Am Morgen danach schrieb der enttäuschte Biengartner auf seiner Facebook-Seite: " Auch nach einer Nacht kann ich dem Rennen kaum etwas Gutes abgewinnen: Taktisch habe ich zu viele Fehler gemacht, am Wassergraben bin ich gestürzt und hinten raus hat mir leider die Kraft gefehlt. Muss ich leider als Erfahrung verbuchen."
In einem trotz suboptimaler Bedingungen schnellen Rennen, in dem der erste Kilometer in 2:51 Minuten absolviert wurde, fand sich Grau in der Führungsgruppe der 17 Läufer wieder, erkämpfte sich gute Positionen, konnte diese aber nicht halten und offenbarte Probleme an den Hindernissen. Trotzdem hielt sich der Top-Sportler des LSC Höchstadt gut, und wäre er am Wassergraben - 650 Meter vor dem Ziel - nicht mit einem Italiener zusammengestoßen und gestürzt, wäre vielleicht eine Medaille drin gewesen. Angesichts der Bedingungen und Umstände war Graus Zeit von 8:45,63 Minuten ordentlich. Das Feld war deutlich stärker als vor zwei Jahren, es siegte der Pole Krystian Zalewski (8:35,88) vor dem Südafrikaner Alfred Rantso Mokopane (8:36,25) und dem Algerier Ali Messaoudi (8:37,14). Für Martin Grau geht es jetzt erst einmal in die Saisonpause. johö
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