Sich nach einem Aufstieg in der neuen Liga zurechtzufinden, ist anstrengend. Das mussten auch die Tischtennis-Herren des SC Adelsdorf in der Landesliga und der 2. Bezirksliga erkennen. Deshalb kommt die Winterpause jetzt gerade recht, um die Akkus neu zu laden. Die Damen der SpVgg Zeckern könnten in der nächsten Saison in eine ähnliche Situation geraten: Momentan spielen sie in der 1. Bezirksliga ganz oben mit.


Herren-Landesliga Nord/Ost: DJK Sparta Nürnberg II - SC Adelsdorf 9:5

Durch den Erfolg von Zöbelein/Glaas und Csölle/Porsch verschaffte sich der SC Adelsdorf in den Doppeln zwar eine gute Ausgangsposition, doch Krumbeck/Müller verpassten im fünften Satz die Sensation, und auch Simon Porsch gelang nur ein Satzgewinn im nachfolgenden Einzel gegen Heinlein. Zu Bestform lief Szilard Csölle im Spitzenspiel gegen Hartmann auf, das er klar mit 3:1 für sich verbuchte. Doch dann ging erst einmal nichts mehr: Sowohl Zöbelein als auch Glaas, Müller und Krumbeck konnten die Spartaner nicht ernsthaft gefährden. Dann deklassierte Csölle die Nummer 1 der DJK, Michael Heinlein, mit 3:0, und auch Daniel Glaas schaffte einen Achtungserfolg gegen Talent Daniel Dobrietz. Doch Porsch, Zöbelein und Krumbeck konnten nicht nachlegen, und so war die Niederlage besiegelt.


2. Herren-Bezirksliga: TSV Scheinfeld - SC Adelsdorf II 9:4

Zum letzten Punktspiel der Hinrunde machten Körmer/Quick mit einem 3:0 den ersten Punkt für die Gäste. Die aufgrund der krankheitsbedingten Absage von Jörg Peter neu zusammengestellten Doppel Haarmann/Martin und Lawani/Geissler hingegen sahen kein Land. Im vorderen Paarkreuz rettete sich Johannes Quick gegen Latteier nach 0:2-Rückstand in den fünften Satz, hatte da mit 7:11 aber das Nachsehen. Da Robert Körmer gegen Jendert Konzentrationsprobleme hatte und Simon Martin, der trotz einer Handverletzung antrat, gegen Prosch nur ein Satzgewinn gelang, geriet die SCA-Reserve weiter ins Hintertreffen. Nachwuchstalent Arne Haarmann fertigte den Scheinfelder Youngster Stefan Spath mit 3:0 ab, doch Ersatzspieler Radomir Geissler unterlag dem sicheren Wolfgang Spath trotz viel Engagement mit 1:3. John Lawani konnte eine zwischenzeitliche 2:1-Führung nicht zum Sieg nutzen. Weil Robby Körmer das Spitzenspiel gegen Latteier souverän mit 3:1 für sich entschied und Johannes Quick in drei Sätzen Jandert ausschaltete, keimte bei den Gästen beim Stand von 8:4 wieder Hoffnung. Auch Arne Haarmann bewies mit einem 3:0 gegen Prosch seine spielerische Klasse. Allerdings musste sich der gehandicapte Simon Martin mit 0:3 Stefan Spath geschlagen geben und dem TSV zum Sieg gratulieren.
Trotz dieser Niederlage sind die Adelsdorfer mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Als aktuell Tabellensechster scheint das Ziel, die Klasse zu halten, durchaus realistisch.


1. Damen-Bezirksliga: TSV Kornburg - SpVgg Zeckern 3:8

Mit dem siebten Saisonsieg festigten die Zeckernerinnen zum Abschluss der Hinrunde ihren Platz in der Spitzengruppe. In den Eingangsdoppeln waren zwar nur Straub/Krebs erfolgreich, doch in den sechs folgenden Einzeln lief es wie geschmiert. Vor allem auch deshalb, weil Karoline Holmer und Ingrid Straub Nervenstärke bewiesen und jeweils zweimal im Entscheidungssatz triumphierten. Nachdem Janine Krebs gegen Frühbeißer kein Land gesehen hatte, war es an Frauke Langer, den Sack zuzumachen. Doch die Zeckernerin hatte zu kämpfen, holte aber ein 0:2 auf und rettete sich in den fünften Satz, indem es eng zuging und sie sich am Ende Nau mit 10:12 geschlagen geben musste. Also war noch einmal Ingrid Straub gefragt, die Frühbeißer in drei engen Sätzen den Zahn zog und den Sieg perfekt machte.


2. Damen-Bezirksliga: TS Herzogenaurach - SV Weiherhof II 3:8

In den Eingangsdoppeln machten Bleistein/Ding (3:2) und Sehler/Zollhöfer (3:0) eine gute Figur, doch in der anschließenden ersten Einzelrunde brachten die Herzogenauracherinnen kein Bein auf den Boden. Anja Sehler sorgte zwar mit einem glatten 3:0 gegen Ehret wieder für ein Erfolgserlebnis, doch anschließend ließ der bisher verlustpunktfreie Tabellenführer nichts mehr anbrennen. Am nächsten dran an einem weiteren Punkt für die TSH war Kerstin Zollhöfer, die sich gegen Hauptfleisch bis in den fünften Satz kämpfte, sich dort aber mit 9:11 beugen musste.