Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Strafen kosten HEC die Chance auf mehr

Die Höchstadt Alligators verlieren bei den Starbulls Rosenheim knapp mit 3:4
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Patrik Rypar (li.) kassierte die erste Höchstadter Strafe der Partie.Archivfoto: Picturedreams
Patrik Rypar (li.) kassierte die erste Höchstadter Strafe der Partie.Archivfoto: Picturedreams

Vor 1670 Zuschauern in Rosenheim haderten die Höchstadter immer wieder mit den Entscheidungen des Schiedsrichters Dominic Erdle, der einst selbst für den HEC auf dem Eis stand. Zwei Gegentore in Unterzahl waren eines zu viel, um Zählbares mitzunehmen.

Oberliga Süd

Starbulls Rosenheim - Höchstadter EC 4:3 (2:0, 2:2, 0:1)

Robin Maly und Jiri Mikesz fehlten den Höchstadtern verletzungsbedingt. Dafür waren die Förderlizenzspieler Daniel Maul und Benedikt Jiranek mit dabei. Und die Alligators zauberten ein neues, aber doch altbekanntes Gesicht aus dem Hut: Daniel Tratz, der in der vergangenen Saison nach vielen Jahren in Höchstadt nach Schweinfurt gewechselt war, steht den Alligators derzeit bei Personalnot zur Verfügung. Aus beruflichen Gründen kann er nicht mehr für die Mighty Dogs auflaufen und hält sich in Höchstadt fit.

Rosenheim begann druckvoll und scheiterte in den ersten zehn Minuten mehrfach am gut aufgelegten HEC-Goalie Benjamin Dirksen. Von Höchstadt war offensiv nicht viel mehr zu sehen als ein Schuss von Anton Seewald. In der 11. Minute kassierte Patrik Rypar die erste Strafe auf Höchstadter Seite, und kaum hatte er wieder einen Fuß aufs Eis gesetzt, stand es 1:0 für die Gastgeber: Dominik Daxlberger erzielte die Rosenheimer Führung.

Beim 2:0 standen die Alligators nur mit drei Feldspielern auf dem Eis, da Mikhail Nemirovsky nach einer Strafentscheidung gegen Martin Vojcak (Halten) zu viel meckerte. Michael Fröhlich ließ sich nicht lange bitten und erhöhte kurz vor der Pause (20.).

Kurz nach Wiederanpfiff schlugen die Höchstadter zurück: Florian Seelmann krönte ein Solo zum 2:1 (21.). Es dauerte aber nicht lange, da stellte Florian Krumpe den alten Abstand wieder her (24.). Als auch die Rosenheimer mal eine Strafe kassierten, dauerte es etwas zu lange, bis die Alligators im Powerplay den Rhythmus fanden. Mehr als eine gute Chance für Daniel Maul kam nicht zustande.

Zehn Minuten lang passierte nicht viel, bis Höchstadts Routinier und Topscorer Vitalij Aab mal wieder seinen Torriecher unter Beweis stellte und verkürzte. Die Assists kamen von Michal Petrak und Jari Neugebauer (34.). Doch als Seelmann eine 2+2-Strafe hinnehmen musste, was er nur widerwillig tat, nutzten die Starbulls das erneut durch Michael Baindl (38.).

Zu viele Gegentore in Unterzahl und zu wenige Tore im Powerplay - zwei Faktoren, die ihren Anteil an der Tabellensituation der Alligators haben. Doch Petrak besserte im dritten Drittel die letztere Bilanz auf Zuspiel von Aab etwas auf - 4:3 (51.). Die Strafen blieben weiterhin ein Problem aufseiten des HEC, allerdings kam Höchstadt bei weiteren zwei Minuten gegen Petrak ungeschoren davon. Die Schlussoffensive sollte den Ausgleich bringen, doch die Starbulls hielten clever die Scheibe und verhinderten, dass Dirksen vom Eis konnte. So lief die Zeit davon und es blieb beim 4:3.

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