Höchstadt a. d. Aisch

Sonthofen für den HEC eine Nummer zu groß

Die ERC Bulls haben die Höchstadt Alligators daran erinnert, wie groß der Leistungsunterschied zwischen dem HEC und dem Rest der Oberliga in der Hauptrunde zum Teil war. Trotz Aufholjagd im Schlussdrittel warten die Höchstadter weiter auf den ersten Auswärtspunkt.
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Florian Seelmann (Nummer 21) kamen in Sonthofen gewaltig ins Stolpern.Archivfoto: Picturedreams
Florian Seelmann (Nummer 21) kamen in Sonthofen gewaltig ins Stolpern.Archivfoto: Picturedreams

Torfestival am Sonntagabend: Bei Mit-Oberligist ERC Sonthofen kassierten die Höchstadt Alligators eine 6:9-Niederlage (1:2, 1:5, 4:2). Nach dem Sieg am Freitag (siehe rechts) stehen die Höchstadter in der Verzahnungsrunde bei drei Siegen aus sechs Spielen - alle drei zu Hause.

Verzahnungsrunde

ERC Sonthofen - Höchstadter EC 9:6

Schon in der ersten Spielminute handelten sich die Gastgeber die erste Strafe ein, doch die Höchstadter waren noch nicht genug in der Partie angekommen, um daraus Profit zu schlagen. Sonthofen war früher drin im Spiel und belohnte sich mit der Führung: Filip Stopinski überwand HEC-Goalie Benjamin Dirksen zum 1:0 (6.).

Es dauerte allerdings nicht lange, bis die Alligators zurückschlugen: Neuzugang Milan Kostourek glich nach Assists von Martin Vojcak und Anton Seewald aus (10.). Die erste Unterzahl überstanden die Höchstadter unbeschadet und gestalteten das Spiel in den nächsten Minuten ausgeglichen. Als Thilo Grau auf die Strafbank musste, hatte Kostourek sogar die Gelegenheit zum Führungstreffer in Unterzahl (16.). Das gelang allerdings den Sonthofenern auf der anderen Seite: Während ERC-Spieler Lukas Slavetinsky draußen saß, traf Edgars Homjakovs (20.). Dirksen musste noch ein weiteres Mal eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern.

Ins zweite Drittel gingen die Alligators mit zwölf Sekunden Rest-Powerplay, die aber erfolglos blieben. Stattdessen entglitt den Höchstadtern die Partie komplett: Richard Stütz musste wegen Hakens zwei Minuten vom Eis und Homjakovs nutzte das zum 3:1 (23.). Als Grau sich seine zweite Strafe einhandelte, legte Vladimir Kames nach (28.). Nur 50 Sekunden später legte er Homjakovs seinen dritten Treffer auf und Marc Sill stellte auf 6:1 (31.). Höchstadt verkürzte zwar durch Florian Seelmann umgehend (33.), doch die Sonthofener hatten das Spiel innerhalb weniger Minuten komplett an sich gerissen. Fabjon Kuqi stellte den alten Abstand wieder her, bevor es in die Pause ging (36.).

Nach einem Check gegen den Kopf von Mikhail Nemirovsky leitete Anton Seewald auf Zuspiel von Kostourek die Höchstadter Ergebniskosmetik im schlussdrittel ein (45.). Erst wurde es aber wieder schlimmer, denn Santeri Ovaska (48.) und Adam Skala (49.) stellten auf 9:3. Die letzten drei Treffer der Partie gingen aber auf das Konto der Alligators: Wieder war es Seewald, der die Scheibe im Tor unterbrachte, und wieder ging ein Assist an Kostourek (53.). Nick Dolezal (55.) verkürzte auf Zuspiele von Jari Neugebauer und Seewald noch weiter (55.), bevor der Ex-Kissinger Seewald den Schlusspunkt setzte (58.).jw

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