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Herzogenaurach
Basketball

Shorthorns verdienen sich den Sieg erst spät

Tabellenführer. So dürfen sich Basketballerinnen der Turnerschaft Herzogenaurach nach dem dritten Spieltag in der Regionalliga nennen. Durch den 65:63-Erfolg Wasserburg bleiben die Shorthorns weiter ungeschlagen.
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Regine Brox setzt zwischen zwei Wasserburgerinnen hindurch zum Wurf an. Schwester Ilona beobachtet die Szene. Fotos: herzopress
Regine Brox setzt zwischen zwei Wasserburgerinnen hindurch zum Wurf an. Schwester Ilona beobachtet die Szene. Fotos: herzopress
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Die Gäste stehen auf dem achten Platz und müssen schauen, dass sie nicht in die unteren Gefilde der Tabelle abrutschen. In einem dramatischen Spiel setzte sich die routinierte Mannschaft durch, die am Ende schlichtweg einen Fehler weniger machte als der Gegner. Denn bei noch acht Sekunden auf der Uhr hatten die Wasserburgerinnen Einwurf an auf Höhe der Herzogenauracher Dreipunktlinie. Also genug Zeit, noch einen guten Wurf heraus zu spielen. Der Wasserburger Trainer nahm vor diesem Einwurf noch extra eine Auszeit, um den letzten Angriff genau anzusagen. Doch das fruchtete nicht und der Ball landete bei Sonja Hildel, die den Sieg für die TSH festhielt.


TS Herzogenaurach - TSV Wasserburg II 65:63


Im ersten Viertel sah es allerdings noch nicht rosig für die Shorthorns aus: Die Gäste spielten forsch und setzten das Team von Christian Braun in der Defensive mächtig unter Druck. Vorne traf vor allem die starke Franziska Dausinger (17 Punkte), die immer wieder mit Zug zum Korb durchbrach. So lagen die Aurachstädterinnen nach dem ersten Viertel mit 15:9 im Rückstand.

Der zweite Durchgang gestaltete sich dann ausgeglichener. Die Shorthorns spielten ihren breiten Kader aus und fast alle Spielerinnen kamen zu Treffern. Keine Herzogenauracherin punktete zweistellig, dafür erzielten aber gleich acht Spielerinnen fünf oder mehr Punkte. Die Wasserburgerinnen hielt weiterhin Franziska Dausinger im Spiel, die jetzt des Öfteren auch ihre freien Mitspielerinnen einsetzte und so die Offensive ihrer Mannschaft trug. Und so führten die Gäste zur Halbzeitpause mit 34:29.

Im dritten Viertel schafften die Gastgeberinnen dann den Ausgleich zum 43:43. Bevor es dazu kam, mussten die Shorthorns aber die Intensität in der Verteidigung nach oben schrauben. Den Wasserburgerinnen gelang nur noch wenig und so erzielten sie lediglich neun Punkte in diesem Viertel. Für die TSH punkteten vor allem die routinierten Kerstin Wägner und Tina Riegner, die mit ihrem fast blinden Verständnis für bewundernden Applaus von den Rängen sorgten. Mit ausgeglichenen Spielstand ging man so in das letzte Viertel.


Im Kreis der Favoriten


Hier fingen sich die Oberbayerinnen wieder und es entstand ein extrem spannendes Spiel. Beide Mannschaften hatten ihre Momente, in denen das Spiel zu ihren Gunsten hätte kippen können, doch es blieb bis zum Ende knapp. Ilona Brox sorgte dann schließlich für die 65:63-Führung der Shorthorns, die aufgrund der zu Beginn geschilderten Situation auch Bestand hatte. Die Shorthorns haben damit erneut einen hervorragenden Saisonstart hingelegt und sind wohl zu den Favoriten zu zählen.

"Wow, dass war ein hartes Stück Arbeit. Die Wasserburgerinnen haben uns heute wirklich alles abverlangt und ein gutes Spiel gezeigt. Ich muss vor allem unsere Mannschaftsleistung in den Vordergrund stellen. Darauf lässt sich aufbauen. Endlich hatten wir auch eine akzeptable Wurfquote, die zeigt, dass unsere Trainingsinhalte Erfolg bringen. Wenn wir weiter mit so viel Herz spielen, können wir uns auf eine interessante Saison freuen", erklärte TSH-Trainer Christian Braun nach dem Spiel.
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