Herzogenaurach
Basketball

Shorthorns: Revanche geglückt, direkten Vergleich gewonnen

Die TS Herzogenaurach starter mit einem wichtigen Sieg in die Rückrunde: Mit einem überzeugenden 58:38-Erfolg beim Post-SV Nürnberg.
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Rebecca Simon (l.) und die Herzogenauracher Shorthorns entschieden das Verfolgerduelle der Bayernliga für sich. Foto: Picturedreams
Rebecca Simon (l.) und die Herzogenauracher Shorthorns entschieden das Verfolgerduelle der Bayernliga für sich. Foto: Picturedreams

Die Bayernliga-Basketballerinnen der TS Herzogenaurach starten mit einem wichtigen Sieg in die Rückrunde: Mit einem überzeugenden 58:38-Erfolg beim Post-SV Nürnberg, dem sie kurz vor Weihnachten noch knapp unterlegen gewesen waren, verdrängen die Shorthorns den Kontrahenten dank des gewonnenen direkten Vergleichs von Rang 3. In der Liga bleibt es eng, da das Spitzenquartett lediglich eine Niederlage voneinander trennt. "Schön, dass wir so deutlich gewonnen haben und uns damit weiter in der Spitzengruppe etablieren können", sagte Markus Schönmüller, Trainer der TSH. "Besonders erfreulich ist, dass wir heute eine sehr ausgeglichene Teamleistung abgeliefert haben und damit unseren größten Trumpf, eine tiefe und ausgeglichene Mannschaft zu haben, immer besser ausspielen können."

Bayernliga Nord

Post-SV Nürnberg - TS Herzogenaurach 38:58

Zu Beginn sah es aber nicht ganz so gut für die Aurachstädterinnen aus. Nichts klappte, selbst einfache Korbleger wurden vergeben und nach vier Minuten stand es 6:2 für die Gastgeberinnen. Den Herzogenauracherinnen merkte man an, dass sie unbedingt wollten, doch führte die daraus entstehende Verkrampfung zu noch mehr Fehlern. Positiv war, dass die Shorthorns extrem gut verteidigten. Nach dem ersten Viertel stand es 12:6 für die Gastgeberinnen.

Doch Schönmüller musste die richtigen Worten gefunden haben, denn im zweiten Abschnitt agierten die Seinigen nun wesentlich ruhiger und effizienter. Barbara Hartz und Raluca Chioran übernahmen die Spielorganisation und das Punkten in Personalunion und führten die TSH Stück für Stück heran. In der Defensive erledigten die Defensivspezialistinnen Rebecca Simon und Julia Volk ihre Aufgaben formidabel und gewannen etliche Bälle, wodurch die Aurachstädterinnen immer wieder zu leichten Punkten im Fast Break kamen. So übernahmen die Shorthorns zwei Minuten vor der Halbzeitpause die Führung.

Hinten dominierten Regine Brox und Lisa Aumeier die Zone und ließen keine leichten Körbe mehr zu, was dazu führte, dass die Nürnbergerinnen kaum mehr Punkten konnten. Vorne spielte Jana-Sophie Distler Katz und Maus mit ihren Gegenspielerinnen und brachte die TSH immer weiter in Front. Vor dem Schlussabschnitt führten die Shorthorns schon mit 38:23.

Nachdem die Post in Abschnitt 2 und 3 in Addition zusammen nur elf Punkte erzielte, kam sie nun wieder besser ins Spiel. och die Shorthorns kontrollierten die Partie auf allen Ebenen. Zwei Minuten vor Schluss wurde Rebecca Simon beim Rebound unglücklich getroffen und renkte sich dabei die Schulter aus. Wie lange sie ausfallen wird, ist noch unklar. Schlussendlich gewannen die Herzogenauracherinnen auch verdient in dieser Höhe mit 58:38. "Wir haben mittlerweile gut zusammengefunden, wissen, was wir wann und wo zu machen haben und gehen voller Zuversicht in die kommenden Partien", sagte Schönmüller.



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