Herzogenaurach
Basketball

Shorthorns gewinnen das Spitzenspiel

Die Shorthorns bezwingen den Tabellenführer Schwabach in einem hart umkämpften und hochklassigen Spiel mit 58:47.
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Herzogenaurachs Paula Zrenner (rechts) im Duell mit einigen Schwabacherinnen. Obwohl die Gäste im dritten Viertel zurückkamen, setzten sich die Shorthorns mit 58:47 durch. Foto: Picturedreams
Herzogenaurachs Paula Zrenner (rechts) im Duell mit einigen Schwabacherinnen. Obwohl die Gäste im dritten Viertel zurückkamen, setzten sich die Shorthorns mit 58:47 durch. Foto: Picturedreams

In einem hart umkämpften und hochklassigen Spiel gewannen die Bayernliga-Basketballerinnen der TS Herzogenaurach das Spitzenspiel gegen die Damen des TV Schwabach mit 58:47. Damit fügten die Shorthorns den Schwabacherinnen nicht nur die zweite Saisonniederlage zu, sie gewannen auch den direkten Vergleich, welcher in der Aufstiegsfrage wahrscheinlich entscheidend sein wird.

TS Herzogenaurach - TV Schwabach II 58:47

"Wir sind überglücklich, das Spiel und den direkten Vergleich gewonnen zu haben", sagte Shorthorns-Trainer Markus Schönmüller. "Wir haben heute unser bestes Saisonspiel gemacht und die beste Offensive der Liga bei gerade mal 47 Punkten gehalten." Im ersten Viertel agierten beide Mannschaften sofort auf höchstem Niveau. Die TSH kam durch Raluca Chioran gut ins Spiel und ging mit 8:2 in Führung. Die Schwabacherinnen taten sich gegen die physische Verteidigung der Herzogenauracherinnen schwer, einen offensiven Rhythmus zu finden. Dennoch trafen sie nach fünf Minuten einige Würfe aus der Mitteldistanz, wodurch sie den Rückstand konstant hielten. Zur Viertelpause stand es 16:11 für die TSH.

Im zweiten Abschnitt zeigten beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe. Für die Shorthorns lieferte Lisa Aumeier überragend ab, indem sie alleine 12 Offensivrebounds holte und den Aurachrachstädterinnen immer wieder zweite und dritte Wurfmöglichkeiten eröffnete. Die Punktegenerierung aber übernahmen Barbara Hartz und Jana Distler, die immer wieder mit viel Dampf zum Korb zogen. Die Schwabacherinnen wurden von Centerspielerin Diana Fett im Spiel gehalten, welche mit ihrer Größe nur schwer für die deutlich kleineren Herzogenauracher Centerspielerinnen zu stoppen war. Dies führte dazu, dass es zur Halbzeit 37:30 für die TSH stand.

Nach der Pause drehte sich das Spiel und die Schwabacherinnen übernahmen das Kommando. Insbesondere Lineke Przybille erzielte Punkt um Punkt im Fast Break. Mit ihrem Tempo und ihrer Athletik hielten die Shorthorns in dieser Phase nicht mit und mussten zusehen, wie Przybille fast im Alleingang den Vorsprung egalisierte. Nach dem dritten Viertel lag die TSH mit 47:44 im Rückstand.

Die Shorthorns verteidigten wie von der Tarantel gestochen und erlaubten den Gästen keinen einzigen Punkt im letzten Viertel. Sie selbst punkteten kontinuierlich. So zogen die TSHlerinnen sukzessive davon und die Schwabacherinnen fanden schlichtweg kein Mittel, die Herzogenauracher Defensive zu überwinden.

"Jetzt ist es enorm wichtig, sich nicht auf dem Erfolg auszuruhen, sondern hart weiter zu trainieren, damit wir auch die restlichen drei Saisonspiele gewinnen können", sagte Schönmüller. "Wir haben acht Monate hart dafür gearbeitet, genau in die jetzige Situation zu kommen, und nun müssen wir noch einen Monat konzentriert bleiben, um unser Ziel, den Aufstieg, zu erreichen." Wenn die Shorthorns die restlichen drei Spiele gewinnen, steht dem Aufstieg nichts mehr entgegen.

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