Leutenbach
Fußball

SG Leutenbach gewinnt wildes Relegationsduell

Trotz dreimaligen Rückstands hat sich die SG Leutenbach/Mittelehrenbach im Relegationsspiel gegen Niederlindach/Weisendorf durchgesetzt.
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Der Leutenbacher Christian Kraft (rechts) im Duell mit Niederlindachs Angreifer Nexhat Zekiri. Trotz der Niederlage haben die Niederlindacher noch Chancen den Aufstieg zu schaffen. Foto: Hendrik Kowalsky
Der Leutenbacher Christian Kraft (rechts) im Duell mit Niederlindachs Angreifer Nexhat Zekiri. Trotz der Niederlage haben die Niederlindacher noch Chancen den Aufstieg zu schaffen. Foto: Hendrik Kowalsky

Trotz dreimaligen Rückstands hat sich die SG Leutenbach/Mittelehrenbach im Relegationsspiel durchgesetzt: Mit 5:3 (3:3) schlug das Team von Tobias Meixner die SG Niederlindach/Weisendorf und steigt in die Kreisklasse auf. Die Verlierer erhalten eine weitere Chance und treffen am Dienstag (18.30 Uhr) in Langensendelbach auf den SC Egloffstein.

Relegation zur Kreisklasse

Leutenbach/Mittelehrenb. - SG Niederlindach 5:3

In einer wilden ersten Halbzeit legte Niederlindach einen Start nach Maß hin: Kapitän Diyar Inan verwertete ein Zuspiel von Nexhat Zekiri zum 1:0 (3.). Die Führung hatte nicht lange Bestand, denn Fabian Fritsch erzielte mit einem satten Distanzschuss den Ausgleich (11.). Felix Gebauer (23.) brachte das Team von Trainer Metmin Zekiri per Abstauber erneut in Front, Benjamin Meixner (26.) glich nach starker Ablage von Nicolas Alt postwendend aus.

Beide Teams offenbarten große Mängel im Abwehrverbund. Mit einem langen Ball wurde die Leutenbacher Viererkette kurz darauf erneut ausgehebelt und Murat Ciftci drückte ein Zuspiel von Nexhat Zekiri zum 3:2 über die Linie (36.). Die Antwort der Meixner-Elf folgte auf dem Fuß: Nach Flanke von Marcus Meixner köpfte Fabian Fritsch zum erneuten Ausgleich ein (38.).

Im Seetalstadion des FC Burk sahen 512 Zuschauer nach der Pause eine stärker werdende Leutenbacher Spielgemeinschaft, die durch Spielertrainer Meixner erstmals selbst in Führung ging (52.). Nun beruhigte sich das Geschehen etwas. Leutenbach/Mittelehrenbach nahm geschickt Tempo aus dem Spiel, Niederlindach/Weisendorf agierte zu harmlos. Die letzten Zweifel beseitigte schließlich Johannes Salb (88.), der eine starke Vorarbeit von Fritsch zum 5:3 verwertete. Zuvor sah Niederlindachs Maruen Chakroun für wiederholtes Foulspiel Gelb-Rot.

"Die Mannschaft hat ihr Kämpferherz mehrfach unter Beweis gestellt. Ich freue mich für die beiden fußballverrückten Dörfer, dass der Aufstieg geglückt ist. Der Druck war schon groß, aber die Jungs haben es sehr gut gemacht", freute sich Tobias Meixner, der seinen Trainerposten niederlegen wird.

"Man hat uns die Anspannung angemerkt, die Zuschauer haben ein packendes Relegationsspiel gesehen. Der Gegner war besser und hat verdient gewonnen", sagte sein Niederlindacher Pendant Metmin Zekiri nach der Partie.

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