Ebermannstadt
Fußball

Relegation: Erlangen obenauf, Ebs zittert

Nach einem 4:1-Sieg im Relegationsspiel gegen den TSV Ebermannstadt feiern die Spieler der DJK Erlangen den Einzug in die Kreisliga. Die Verlierer haben noch eine Chance auf den Sprung nach oben.
Artikel drucken Artikel einbetten
Direkt nach dem Abpfiff startete für die DJK Erlangen die Aufstiegsparty. Foto: Uwe Kellner
Direkt nach dem Abpfiff startete für die DJK Erlangen die Aufstiegsparty. Foto: Uwe Kellner

Die DJK Erlangen hat gegen Ebermannstadt einen deutlichen Sieg eingefahren und zu keinem Zeitpunkt Zweifel an der spielerischen Überlegenheit aufkommen lassen. Die entscheidenden Treffer zum Aufstieg in die Kreisliga fielen allerdings erst spät.

Für Ebermannstadt ist der Traum von der Kreisliga noch nicht vorbei: Am Sonntag geht es gegen den Verlierer der Partie SV Hiltpoltstein gegen SV Henfenfeld. Die letzte Chance, um nach mehreren erfolglosen Versuchen den Aufstieg einzutüten.

Relegation zur Kreisliga

DJK Erlangen - TSV Ebermannstadt 4:1

"Es ist unerklärlich, dass wir so schlecht gespielt haben. Die erste Hälfte war eine Katastrophe", sagte Ebermannstadts Trainer Stefan Hiltl nach der Niederlage in der Relegation. Vom Start weg war die DJK Erlangen präsenter und gewann die wichtigen Zweikämpfe. Ebs konnte froh sein, dass der Gegner nicht jeden Fehler mit einem Tor bestrafte, sondern nachlässig bei der Chancenverwertung war. Der Spieler des Spiels war der Erlanger Alexander Bayer, der mit einem Fallrückzieher an die Latte (35.) nur knapp am Tor des Jahres vorbeischrammte. Er legte kurz darauf für Christopher Fichtel das 1:0 auf (39.) und war auch sonst kaum zu bremsen. "Die DJK Erlangen war immer eine Fußspitze vor uns am Ball. Das macht am Ende den Unterschied in einem solchen Spiel", so Hiltl.

Nach einem flach ausgeführten Freistoß der DJK landete der Ball bei Lukas Stegmeier und es hieß 2:0 (64.). Hoffnung keimte bei Ebs auf, als es einen Handelfmeter gab, den der Schiedsrichter zuerst außerhalb des Sechzehners sah, aber nach Rücksprache mit seinem Assistenten auf den Punkt zeigte. Patrick Hutzler verwandelte (80.). Die Aufholjagd wurde jedoch durch eine Ampelkarte gegen Philipp Hölzel wegen Meckerns (87.) gebremst. Stattdessen trafen zuerst Marcel Braun (90.+4) und Daniel Hohenester per direktem Freistoß (90.+7) für die DJK zum 4:1.

"Die Erlanger waren giftig und haben uns den Schneid abgekauft", erklärte Hiltl. DJK-Trainer Dario Cedrone freut das naturgemäß: "Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und haben sehr diszipliniert gespielt. Schon in der ersten Hälfte hatten wir weitere Torchancen, um das Ergebnis zu erhöhen." Jetzt in der Relegation aufgestiegen zu sein, fühle sich "einfach sehr geil" an. "Was wir aus der DJK in den vergangenen drei Jahren gemacht haben, ist einfach überragend. Dieses Ende einer tollen Saison haben wir uns absolut verdient."

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren