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Fußball

Pumas gelingt Befreiungsschlag

Durch den 3:1-Heimsieg beendete der FC Herzogenaurach seine Durststrecke - und verlängerte die Gruselserie der Schwaiger. Der FSV Erlangen-Bruck haderte im Heimspiel gegen Schwabach mit der eigenen Chancenverwertung.
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Alexander Ronneburg (weißes Trikot) erzielte mit einem satten Schuss das zwischenzeitliche 2:0 des FC Herzogenaurach gegen den SV Schwaig. Foto: Sebastian Baumann/anpfiff.info
Alexander Ronneburg (weißes Trikot) erzielte mit einem satten Schuss das zwischenzeitliche 2:0 des FC Herzogenaurach gegen den SV Schwaig. Foto: Sebastian Baumann/anpfiff.info

Nach vier Niederlagen am Stück hat Fußball-Landesligist FC Herzogenaurach dringend benötigte drei Punkte geholt. Das Spiel des Baiersdorfer SV gegen Mitterteich wurde witterungsbedingt auf Donnerstag verschoben.

Landesliga Nordost

FC Herzogenaurach - SV Schwaig 3:1

Hochmotiviert starteten die Pumas. Mit guter kämpferischer Einstellung und konsequentem Pressing setzte der FCH die Gäste, die seit Ende September auf einen Sieg warten, unter Druck. Folgerichtig belohnte sich Herzogenaurach früh: Nach einem kurz ausgeführten Eckstoß hielt Eric Stübing drauf, Trainer Jakob Karches fälschte entscheidend ab (9.). Auch danach hatten die Hausherren mehr vom Spiel und ließen Schwaig kaum Zeit zum Verschnaufen. Das 2:0 erzielten die Pumas nach einem sehenswerten Konter. Maik Schmitt erkämpfte den Ball, über Marco Amling und Stübing ging es ganz schnell. Der Spielführer legte schließlich zu Alexander Ronneburg quer, dessen Schuss im rechten Torwinkel landete. Von Schwaig kam lediglich eine gefährliche Flanke, die William Rahe klärte.

Im zweiten Durchgang legten die Pumas gleich nach. Schoss Ronneburg in der 47. Minute noch knapp vorbei, erzielte Kevin Rockwell nach perfekter Vorarbeit von Amling das vorentscheidende 3:0 (54.). Danach schaltete Herzogenaurach einen Gang herunter und verwaltete den komfortablen Vorsprung. Der SV gab sich aber noch nicht auf: Einen Freistoß aus dem Halbfeld nickte Christoph Weber ungehindert zum 3:1 ein (75.). Die Gäste drängten nun auf weitere Treffer, Herzogenaurach stand gewaltig unter Druck - fiel aber nicht. Die Schlussphase wurde hektisch, die Ampelkarte gegen Schwaigs Philipp Spindler markierte den Schlusspunkt (90.). uz

FCH: Peter - Rahe, Karches, Thomann (72. Jassmann), Stübing, Rockwell, Amling, Zenger (55. Dörrich), Schmitt, Ronneburg, Spielmann (65. Staniszewski) / Zuschauer: 150 / SR: Jonathan Bähr

FSV Erlangen-Bruck - SC Schwabach 0:0

In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel gab es keine Tore. "Das Unentschieden war von den Spielanteilen her verdient, aber vielleicht etwas glücklich für Schwabach, weil wir die klareren Chancen hatten" resümierte FSV-Trainer Normann Wagner. Bereits nach drei Minuten musste der FSV Sandro Gumbrecht verletzungsbedingt durch Thomas Wilke ersetzen. Weil sich beim Warmmachen schon Brandon Lala eine Blessur zugezogen hatte, war man früh gezwungen, die komplette Viererkette umzustellen. Wagner führte darauf die phasenweise herrschende Unordnung in der ersten Halbzeit zurück. Die Gäste erspielten sich optische Vorteile, bis auf einige Standards zogen sie daraus aber keinen Nutzen. Die dickste Chance hatte Bruck in der 15. Minute. Moritz Fischer und Adem Selmani hebelten mit einem Doppelpass die Abwehr aus und die anschließende Hereingabe verpasste Firat Cagli knapp. "Da haben nur Zentimeter gefehlt", sagte Wagner.

Nach der Halbzeitpause fand der FSV besser ins Spiel, zog das Tempo an und wurde aktiver. In der 70. Minute hätte man sich dafür fast belohnt, doch der völlig frei stehende Marco Kaiser setzte seinen Schuss aus zentraler Position nach schöner Vorarbeit von Fischer und übers Tor. Kurz darauf verpassten Fischer und Kaiser eine Flanke von Frank Wildeis erneut knapp. Weil sich auch Schwabach in der zweiten Hälfte keine echte Chance mehr erspielte, blieb es beim torlosen Remis. "Mit etwas mehr Entschlossenheit wäre ein Sieg drin gewesen. So treten wir leider etwas auf der Stelle, das ist das Bittere", zeigte sich Wagner etwas resigniert. schö

FSV: Albracht - Wildeis, Bauernschnmitt, Selmani, Cagli, Marco Kaiser, Gumbrecht (3. Wilke), Fischer, Scharrer, (78. Hofmann), Marcel Kaiser, Özdemir Zuschauer: 150 / SR: Andreas Dinger

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