Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Noch keine Besserung bei Höchstadt Alligators

Auch nach dem Trainerwechsel von Martin Ekrt zu Petr Kasik/Daniel Sikorski bleibt der HEC in der Oberliga-Meisterrunde ergebnistechnisch in der Krise.
Artikel drucken Artikel einbetten
Daniel Sikorski (li.), der seit knapp einer Woche im Tande mit Petr Kasik (nicht im Bild) Trainer des Höchstadter EC ist, kassierte am Debüt-Wochenende je eine respektable und eine bittere 5:7-Pleite. Foto: Picturedreams
Daniel Sikorski (li.), der seit knapp einer Woche im Tande mit Petr Kasik (nicht im Bild) Trainer des Höchstadter EC ist, kassierte am Debüt-Wochenende je eine respektable und eine bittere 5:7-Pleite. Foto: Picturedreams

Bereits am Freitag wurde der Höchstader EC auf Rang 9 der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd verdrängt. Der forsche Auftritt gegen Tabellenführer Regensburg (5:7) nutzte den Alligators im Kampf um den letzten Play-off-Platz 8 nichts, da Lindau gleichzeitig mit einem Sieg nach Verlängerung in Memmingen überraschte. Am Sonntag hatte der HEC im direkten Duell mit den Islanders die Gelegenheit, erneut die Plätze zu tauschen, doch der EV behielt in einem torreichen Spiel die Oberhand und baute den Vorsprung auf Höchstadt auf vier Zähler aus.

EV Lindau - Höchstadter EC 7:5 (3:1, 3:4, 1:0)

;

Beide Teams begannen offensiv, belohnt wurden zunächst die Hausherren, weil Stopinski den Höchstadter Ondrej Nedved ausspielte (5.). Als Jari Neugebauer wegen Stockschlags auf die Strafbank musste, erhöhte Hammerbauer, der einen Abpraller verwertete (8.). Auf der anderen Seite traf Nedved zum Anschluss (10.). Auch die Alligators profitierten damit von einer Überzahl. Doch Lindau erhöhte den Vorsprung wieder auf zwei Tore (14.).

Damit war das erste Drittel aber noch lange nicht zu Ende: HEC-Goalie Philipp Schnierstein hatte Schwerstarbeit zu verrichten und hielt seine Vorderleute in der Partie. Vitalij Aab zeigte sich erkenntlich, indem er eine starke Vorarbeit von Neugebauer zum erneuten Anschlusstreffer nutzte (18.). Auch den vierten EV-Jubel (19.) ließen die Gäste schnell verstummen, denn Lukas Fröhlich markierte sechs Sekunden vor der Pause das 3:4.

Im zweiten Abschnitt ging es genauso ereignisreich weiter. Schnierstein rettete zunächst, hatte beim Nachschuss von der anderen Seite aber keine Abwehrchance (22.). Dann schafften die Mittelfranken erstmals den Ausgleich: Erst verkürzte Neugebauer (25.), dann täuschte Michal Petrak einen Schuss an und trickste den Puck zum 5:5 ins Gehäuse (27.). Nachdem Hammerbauer einen Penalty für die Gastgeber zur abermaligen Führung verwandelt hatte (29.), nahm das neue Höchstadter Trainer-Duo Petr Kasik/Daniel Sikorski eine Auszeit. Zwei Strafzeiten gegen Lindau ließ der HEC verstreichen, so dass er mit einem 5:6 in den dritten Durchgang ging.

Kontrastprogramm in den letzten 20 Minuten. Offenbar hatten beide Reihen ihr Pulver verschossen. Die Entscheidung führte Lindau ins leere Gehäuse herbei, als Schnierstein zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen war (60.). Damit verloren die Panzerechsen beide Partien des Wochenendes mit demselben torreichen Ergebnis von 5:7.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren