Niederlindach
Handball

Niederlindach mit gerechter Punkteteilung vor der Weihnachtspause

Der Sieg war kurz vor dem Abpfiff zum Greifen nahe, doch dann schlugen die Forchheimer noch einmal zu.
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Neun Treffer steuerte Maximilian Willert für die HSG bei, aber es reichte nicht zum Sieg. Archivfoto: Sportfoto Zink
Neun Treffer steuerte Maximilian Willert für die HSG bei, aber es reichte nicht zum Sieg. Archivfoto: Sportfoto Zink

In einem von den Angriffsreihen geprägten Spiel trennten sich die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Erlangen/Niederlindach und des HC Forchheim mit 33:33. Die HSG verabschiedet sich auf Platz 7 in die Weihnachtspause und trifft am 19. Januar um 16 Uhr in der Seebachgrundhalle auf den SV Obertraubling.

Bezirksoberliga Ostbayern

HC Forchheim - HSG Erl./Niederlindach 33:33

Die Anfangsphase des Spiels ging an die Gastgeber. In der HSG-Abwehr war keinerlei Lauf- und Einsatzbereitschaft zu erkennen, quasi ohne Gegenwehr durften die Forchheimer nach gelungenen Angriffsaktionen von allen Positionen einnetzen.

Im Gegenzug erspielten sich die Niederlindacher zwar schöne Chancen, verpassten es aber, diese auch konsequent zu nutzen. Die Forchheimer Deckung agierte deutlich aktiver und versuchte mit offensiven Halbverteidigern dem HSG-Angriff den Druck zu nehmen. Diese Maßnahme zeigte aber nur teilweise Wirkung, denn die Räume nutzten Maximilian Willert und Lukas Stübinger für Eins-gegen-eins-Aktionen, in denen sich die Forchheimer einige Zeitstrafen einhandelten. Die daraus resultierenden Überzahlaktionen reichten den Niederlindachern, um auch ohne funktionierende Abwehr den Rückstand niedrig zu halten.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es der HSG dann, die Torchancen effektiver zu nutzen und auszugleichen. Über schnelle Tore in der ersten und zweiten Welle bestraften die Gastgeber jedoch sofort jeden erfolglosen HSG-Angriff und führten zur Pause mit 17:15.

Trainer Klaus Watzinger forderte in der Kabine mehr Aggressivität in der Abwehr. Nach dem Wiederanpfiff war davon jedoch nichts zu sehen. Schnell musste er mit einer Auszeit eingreifen, um sein Team aufzuwecken. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Forchheim erstmals mit fünf Toren abgesetzt (21:16).

Der Eingriff zeigte Wirkung und es wurde besser im Verbund verteidigt. Durch die Unterstützung der Abwehr fand nun auch Torwart Lukas Hückel ins Spiel und zeigte starke Paraden. In Kombination mit dem tadellos funktionierenden Angriffsspiel drehten die HSGler die Partie, und vier Minuten vor Schluss lagen sie mit drei Toren in Front.

Doch Forchheim ließ sich vom ersten Rückstand nicht beeindrucken und nutzte eine Zeitstrafe gegen Benedikt Laubmann, um auszugleichen (32:32). Als 30 Sekunden vor Schluss ein HSG-Angriff abgewehrt wurde, übersah der Forchheimer Mittelmann im Gegenzug den pfeilschnellen Willert, der sich den sorglos gespielten Pass schnappte und zur Führung traf (33:32). Mit dem Schlusspfiff sorgte ein platzierter Unterarmwurf aber für den gerechten Endstand.

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