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Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Nichts zu holen für die Alligators

Der Oberliga-Aufsteiger aus Höchstadt beißt sich an den Rosenheimer Starbulls die Zähne aus und bekommt kaum Gelegenheit, das eigene Spiel zu forcieren.
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Die Alligators-Offensive um Lukas Lenk (links) - hier eine Szene aus dem Hinspiel, als er von Matthias Bergmann gestoppt wurde - kam in Rosenheim nicht zur Geltung. Foto: Picturedreams
Die Alligators-Offensive um Lukas Lenk (links) - hier eine Szene aus dem Hinspiel, als er von Matthias Bergmann gestoppt wurde - kam in Rosenheim nicht zur Geltung. Foto: Picturedreams

Freitag, der 13. Spieltag - und Pech für den Höchstadter EC. Pech insofern, dass der Aufsteiger die Starbulls Rosenheim nicht auf dem falschen Fuß erwischte sondern neidlos die Überlegenheit des Gegners anerkennen musste, der über 60 Minuten den Ton angab und nie in Verlegenheit kam.

Oberliga Süd: Starbulls Rosenheim - Höchstadter EC 4:0 (2.0, 2:0, 0:0)

Die Hausherren versuchten, ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht zu werden, fanden zunächst jedoch kein Durchkommen. Höchstadt versuchte es übers Powerplay (6.), kam aber nicht in eine aussichtsreiche Schussposition. Ansonsten spielte sich viel vor dem Tor von HEC-Goalie Philipp Schnierstein ab, der erst chancenlos war, als Dusan Frosch nach Vorarbeit von Andreas Nowak zum 1:0 erfolgreich war (12.). Nicht einmal eine Minute später klapperte es erneut, als die Starbulls das erste Mal in Überzahl agierten und diese gnadenlos ausspielten: Daniel Bucheli traf zum 2:0. Eine Führung, die zu diesem Zeitpunkt vollkommen in Ordnung ging. Die Gäste standen in der Folge wieder sicher und waren bemüht, den Rückstand zu verkürzen: Doch Ales Kreuzer scheiterte im Powerplay - diesmal war ein ordentlicher Spielaufbau gelungen - an Goalie Steinhauer (14.), genau wie Ondrej Nedved (16.).

Damit hatte der HEC sein Pulver aber vorerst verschossen, erst in der 25. Minute wagten die Gäste wieder einen Vorstoß. Davor und Danach dominierten jedoch die Oberbayern das Mitteldrittel, in dem Chase Witala schnell das 3:0 markierte (23.). Die Hoffnung der Aischgründer, eine Überraschung zu schaffen, schwand zusehends, zumal sie sich in Überzahl noch den vierten Gegentreffer einfingen. Bucheli war nach Pass von Frosch erfolgreich (32.). Abschießen lassen wollten sich die Alligators jedoch nicht und machten in den verbleibenden Minuten ordentlich Druck. Martin Vojcak verfehlte das Ziel aber ebenso wie Vitalij Aab und Michal Petrak, bei einem starken Solo von Lukas Lenk reichte die Zeit auf der Uhr nicht mehr, um den Pass zu verwerten.

Mit der sicheren Führung im Rücken gaben die Starbulls auch im Schlussdrittel den Ton an. Die Alligators wehrten sich tapfer und versuchten alles, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Das gelang insofern, als dass in den letzten 20 Minuten kein weiteres Gegentor mehr fiel. Offensiv jedoch hatten die Gäste nicht die nötigen Mittel, um noch einmal echte Gefahr heraufzubeschwören. Die 2100 Zuschauer sahen einen Favoriten, der sich keine Blöße gab und sich auf Torhüter Steinhauer verlassen konnte, der bei den wenigen Chancen der Höchstadter aufmerksam war und sich den Shutout verdiente.

Die Statistik zum Spiel

Rosenheim: Tor: Steinhauer, Endres; Abwehr: Meier, Heidenreich, Neumann, Bergmann, Nowak, Vollmayer; Angriff: Echtler, Daxlberger, Henriquez, Bucheli, Frosch, Wellhausen, Fischer, Pauker, Slanina, Bilek, Witala, Zick Höchstadter EC: Tor: Schnierstein (41. Henseleit); Abwehr: Szwajda/Babinsky, Wiedl/Nedved, Stütz/Ribarik; Angriff: A. Lenk/Vojcak/Kreuzer, Deske/Petrak/L. Lenk, Seibel/Neugebauer/Aab, Cejka/Mikesz/Grau

Schiedsrichter: Thorsten Lajoie, Christian Daffner, Michael Zettl

Zuschauer: 2100

Tore: 1:0 Dusan Frosch (12.), 2:0 Daniel Bucheli (13.), 3:0 Chase Witala (23.), 4:0 Daniel Bucheli (32.)

Strafminuten: 10 / 6