Höchstadt a. d. Aisch

"Nemo" findet zwei Höchstadter Siege

Vor knapp 600 Zuschauern feierte Mikhail Nemirovsky gestern - nach dem 4:3 in Miesbach am Freitag - auch einen gelungenen Heim-Einstand als Trainer des HEC.
Artikel drucken Artikel einbetten
Mikhail Nemirovskys (schwarze Jacke) erstes Wochenende als Trainer der Höchstadt Alligators ist mit zwei Siegen gelungen. Picturedreams
Mikhail Nemirovskys (schwarze Jacke) erstes Wochenende als Trainer der Höchstadt Alligators ist mit zwei Siegen gelungen. Picturedreams

Ein starkes mittleres Drittel reichte dem Höchstadter EC zu einem Sieg gegen Passau, das den ersten Durchgang knapp für sich entschied, in den letzten 20 Minuten aber ohne Treffer blieb. Damit klettern die Alligators auf Rang 3 der Eishockey-Verzahnungsrunde zwischen Ober- und Bayernliga. Der EHF muss den bisher punktgleichen Tabellenführer aus Sonthofen ziehen lassen.

Verzahnungsrunde, Männer: Höchstadter EC - EHF Passau 4:2 (0:1, 3:1, 1:0)

Anders als am Freitag passierte gestern in der Anfangsphase passierte nicht viel. Lediglich Gästespieler Lukas Stettmer musste wegen Hakens für zwei Minuten auf die Strafbank (3.). Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, doch Passau nutzte seine erste richtige Chance: Michael Franz traf auf Vorarbeit von Ex-Alligator Ales Kreuzer und Jan Sybek (8.). Obwohl es im ersten Drittel drei weitere Strafen gab, fiel kein Tor mehr. Weder der HEC nutzte seine Überzahl, als erneut Franz gefoult hatte (14.), noch die Gäste profitierten von ihrem Powerplay, das erst Thilo Grau per Stockschlag (9.) und dann Maximilian Otte mit Beinstellen (17.) verursacht hatten.

Im zweiten Drittel legten beide Teams an Tempo zu. Erst glich Milan Kostourek nach Zuspiel von Kapitän Martin Vojcak aus (24.), dann drehte Anton Seewald das Ergebnis (28. Assists: Vojcak, Juris Upitis). Der EHF-Trainer nahm eine Auszeit. Als es weiterging, musste Grau wegen Haltens ein weiteres Mal zuschauen. Kurz bevor die Alligators vollzählig waren, erzielte Sybek das 2:2 (32., Assists: Dominik Schindlbeck, Kreuzer). Genauso machte es Höchstadt. Erst gegen Ende der Zweiminutenstrafe gegen Passaus Marius Wiederer legten Grau Michael Cejka das 3:2 für Florian Seelmann auf (39.).

Wegen eines unkorrekten Körperangriffs von Seewald gingen die Mittelfranken mit einem Mann weniger in den Schlussdurchgang, überstanden die Phase aber diesmal. In der 46. Minute baute Höchstadt seine Führung aus: Vojcak verwertete ein Zuspiel von Jiri Mikesz. Diesen Vorsprung gefährdete Passau nicht mehr.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren