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Nach Derby-Pleite: ATSV Erlangen hat den FSV Bruck im Nacken

Der FSV Erlangen-Bruck gewinnt der Derby gegen den ATSV Erlangen mit 1:0 und ist wieder auf vier Punkte herangerückt an den Lokalrivalen - und an die Nichtabstiegsplätze.
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Sebastian Marx (Mitte) und der ATSV Erlangen stecken nach der 0:1-Niederlage im Derby gegen Bruck wieder selbst mitten im Abstiegskampf. Archivfoto: Uwe Kellner
Sebastian Marx (Mitte) und der ATSV Erlangen stecken nach der 0:1-Niederlage im Derby gegen Bruck wieder selbst mitten im Abstiegskampf. Archivfoto: Uwe Kellner

Die Spitzenteams der Bayernliga schwächeln: Der Tabellenführer DJK Gebenbach trennt sich torlos vom TSV Großbardorf, und der TSV Aubstadt verliert mit 1:3 gegen die Reserve der Würzburger Kickers. Auch der Würzburger FV (3.) muss zu Hause eine 0:1-Niederlage gegen Ansbach hinnehmen. Der einzige Sieger der Top-5: der SC Eltersdorf.

Bayernliga Nord

ATSV Erlangen -FSV Erlangen-Bruck 0:1

Das Duell der abstiegsbedrohten Erlanger Klubs erfüllte das Klischee eines klassischen Derbys: Viel Kampf, eine offene Partie - und am Ende ein knapper Sieg für die Gäste. Der Brucker Co-Trainer Besnik Avdiji weiß ganz genau um die Wichtigkeit dieses Sieges: "Wir haben nicht nur das Derby gewonnen, sondern noch viel wichtiger: den Anschluss an den ATSV und Abtswind hergestellt. Das sah vor zwei Wochen noch ganz anders aus."

Die Gastgeber, die in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft waren, verpassten es, in Führung zu gehen. Gleich zweimal verhinderte der Querbalken einen Rückstand des FSV. Das rächte sich: Nach einer Parade von ATSV-Torwart Michael Kraut schlugen mehrere Spieler über den Ball, so dass Firat Cagli zum Nutznießer wurde und traf (23.). "Unsere Führung zur Pause war sicherlich glücklich, wir haben aus einer Chance ein Tor gemacht", sagt Avdiji.

Im zweiten Durchgang wurden die Gäste stärker. Mit Kampf und Leidenschaft verdiente sich die Elf von Trainer Normann Wagner den Sieg. Mehre Konterchancen, die durch die immer offensivere Ausrichtung des ATSV entstanden, wurden ausgelassen. "Das haben wir teilweise einfach schlecht ausgespielt", sagt Avdiji. Die beste Möglichkeit ließ Moritz Fischer liegen, als er knapp am Tor vorbeischoss. So blieb es beim knappen 1:0. ATSV: Kraut - Krämer, Faßold (46. Geißler), Kulabas, Yüce, Guerra, List, Marx (13. Bogunovic), Ruhrseitz, Steininger (70. Markert), Mandelkow FSV: Beck - Sperber, Bauernschmitt, Ferizi (Daniel Eich 81.), Selmani (90.+1 Wilke), Cagli (65. Kemenni), Seybold, Fischer, Fromholzer, Lunz, Djonbalic

SC Eltersdorf - DJK Don Bosco Bamberg 2:0

Nicht gerade den besten Tag erwischte Bambergs Keeper Michael Edemodu. Erst hatte er Anteil an der Führung für den SCE, ehe er nach einer halben Stunde wegen einer Roten Karte vorzeitig zum Duschen musste: Beim Gegentreffer schätzte er einen Rückpass falsch ein und schoss den anlaufenden Calvin Sengül ab, von dem der Ball schließlich ins Tor prallte (15.). Nach einer Ecke der Gäste schaltete der Eltersdorfer Torwart Tugay Akbakla schnell um und schickte Sengül, der nur noch von Edemodus Notbremse gestoppt werden konnte.

Dabei waren die Gäste aus Bamberg nicht schlecht im Spiel, hatten in einer chancenarmen ersten Halbzeit mehrere gute Gelegenheiten nach Standards hatten. "Bamberg hatte es nach dem Platzverweis mit zehn Mann schwer, aber wir haben es verpasst nachzulegen und den Gegner am Leben gelassen", sagt Eltersdorf-Trainer Bernd Eigner.

Tatsächlich hatte nur Tobias Herzner eine richtig gute Chance aus 15 Metern, um auf 2:0 zu erhöhen. Genau er war es aber dann, der den Deckel drauf machte. Nach einem Pfostenschuss und einem geblockten zweiten Versuch von Sebastian Schäferlein grätschte er den Ball über die Linie (84.).

SCE: Akbakla - Janz (72. B. Herzner), Göbhardt, Sengül (90.+1 Uhsemann), Said, T. Herzner (85. Drießlein), Schäferlein, Köhler, Woleman, Fuchs, Dotterweich

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