Eltersdorf
Fußball

Motivationsschub für den SC Eltersdorf

Mit einer starken Defensivleistung überzeugte der neu zusammengestellte Kader des SC Eltersdorf im abschließenden Vorbereitungsspiel gegen Greuther Fürth.
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Eltersdorfs Tobias Herzner (links) drängt Greuther Fürths Marco Meyerhöfer ab. Die Quecken tankten beim 1:3 gegen Fürth Selbstvertrauen für das Pokalspiel gegen Großbardorf am Samstag. Foto: Sportfoto Zink
Eltersdorfs Tobias Herzner (links) drängt Greuther Fürths Marco Meyerhöfer ab. Die Quecken tankten beim 1:3 gegen Fürth Selbstvertrauen für das Pokalspiel gegen Großbardorf am Samstag. Foto: Sportfoto Zink
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Zwei Tage vor dem Toto-Pokal-Spiel gegen den TSV Großbardorf am Samstag hat sich der SC Eltersdorf Selbstvertrauen geholt: Beim Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth unterlagen die Quecken zwar mit 1:3, zeigten aber eine ordentliche Leistung in der Defensive.

Lösbare Auflagen für Eltersdorf

"Es werden um die 500 Zuschauer sein, das haben wir auch erwartet", sagte Eltersdorfs stellvertretender Vorsitzender Werner Schmidt. Gemeldet wurden am Ende 550 Zuschauer. "Damit bin ich vollkommen zufrieden. Wir wären aber auch in der Lage gewesen, 3000 Gäste zu begrüßen." Die Eltersdorfer, die in der Bayernliga Nord spielen, waren über ihren Sponsor Tucher an den Zweitligisten Greuther Fürth herangetreten, der Rest war einfach: "Wir hatten ein paar Auflagen von Fürth bekommen, aber das war alles lösbar." Dazu zählten Taschenkontrollen der Zuschauer, die Kürzung des Rasens auf eine bestimmte Höhe, genügend Parkplätze, entsprechend vorhandene Verpflegung und die Verteilung der Ballkinder um das ganze Spielfeld herum.

Zwei frühe Gegentreffer

Obwohl die Fürther schnell durch Marvin Stefaniak in Führung gingen (7.), ließen sich die Quecken nicht entmutigen und spielten ihrerseits einen Angriff auf das von Sascha Burchert gehütete Tor. Den Versuch von Karim Said hielt Burchert (10.). Danach spielte Daniel Keita-Ruel seine ganze Erfahrung aus und erhöhte mit einem flachen Schuss auf 2:0 für die Gäste (13.). Der erneute Gegentreffer ärgerte Eltersdorf, und so bemühten sie sich um den Anschlusstreffer, den Dickson Abiama völlig verdient erzielte. Er hatte eine Vorlage von Sebastian Schäferlein verwandelt (21.). "Das baut die Jungs auf", rief Ulrich Reißner beim Anschlusstreffer. Er ist ehrenamtlicher Fanbetreuer beim SCE und wurde im Testspiel gegen das Kleeblatt als Ordner eingesetzt. "Das Tor zeigt, dass wir uns auf gewisse Weise mit den Profis messen können."

Vor der Pause hätten beide Teams sich nicht beschweren können, wenn noch mehr Treffer gefallen wären. Fast hätte Abiama den Ausgleich erzielt, aber sein Schuss wurde von den Verteidigern abgefangen. Der nachfolgende Schuss von Stefaniak ging an den Pfosten.

Es blieb auch nach der Halbzeitpause ein schnelles Spiel. Der beste Mann der Fürther, Keita-Ruel, schob eiskalt zum 1:3 ein (55.). Trotz des weiteren Rückschlags blieben die Quecken stabil und zeigten vor allem in der Abwehr eine sehr gute Leistung. Den Fürthern blieb nicht viel Platz zum Kombinieren. Jeder noch so kleine Eltersdorfer Angriff wurde von den Zuschauern mit großem Applaus bedacht. Der Spielfluss blieb flüssig, der Schiedsrichter musste kaum eingreifen.

Umbruch beim SC Eltersdorf

"Wir hatten nach der Saison einen Umbruch, haben elf neue, junge Spieler verpflichtet", sagte Werner Schmidt. "Wir sind zwar noch in der Vorbereitung, aber mit den bisherigen Ansätzen bin ich sehr zufrieden." Das Ziel für die neue Bayernliga-Saison, die ab Donnerstag, 11. Juli, beginnt, ist es laut Schmidt, "eine gute Saison im vorderen Drittel der Tabelle zu spielen. Wir haben mit dem gleichen Budget wie im Vorjahr versucht, unseren Kader zu verjüngen und in der Breite besser aufzustellen." Zur Bayernliga dazugestoßen sind zu dieser Saison einige starke Mannschaften, die ihren Kader aufgerüstet haben. Dem wollten die Quecken mit ihrem Umbruch in nichts nachstehen.

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