Herzogenaurach

Machava räumt bei bayerischer Meisterschaft ab

Hinter die bayerischen Meisterschaften können die Herzogenauracher Athleten zufrieden einen Haken machen. Besonders stark schnitt allerdings ein Hemhofener ab.
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Creve Machava war der erfolgreichste TSH-Athlet. Foto: Sportfoto Kiefner
Creve Machava war der erfolgreichste TSH-Athlet. Foto: Sportfoto Kiefner
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Die Leichtathleten der Turnerschaft Herzogenaurach haben bei den bayerischen Hallenmeisterschaften in Fürth einen guten Auftritt hingelegt. Mehrere Medaillen gingen an die TSH - und ein Athlet sicherte sich einen kompletten Medaillensatz.

Creve Machava ging über drei Distanzen an den Start. Über die 400 Meter war er der Schnellste und holte sich in 48,38 Sekunden den Titel des bayerischen Meisters. Bei etwas stärkerer Konkurrenz wäre womöglich noch eine bessere Zeit drin gewesen. Seine Zeit von 21,91 Sekunden reichte über 200 Meter für Silber. Der Titel ging an den Hemhofener Jonas Hügen, der für den LAC Quelle Fürth läuft. Mit 21,72 Sekunden gab es für ihn keine Konkurrenz. Hügen holte zudem über 60 Meter Bronze (6,91 Sek.). Über beide Distanzen erfüllte er die Norm für die deutsche Hallenmeisterschaft.

Staffel wird Dritter

Machavas dritte Medaille war bronzefarben und das Ergebnis des Auftritts mit der Staffel. Machava, Niklas Hartmann, Timo Kaufmair und Niklas Wiesener liefen die 4x200-Meter in 1:32,88 Minuten. Wiesener trat zudem über 60 Meter Hürden an und blieb dort erstmals unter neun Sekunden (8,98), was im Feld mit vier Teilnehmern aber nur für den vierten Rang reichte.

Der Herzogenauracher Zehnkämpfer Christoph Lange holte im Hochsprung den zweiten Platz. Seine 1,92 Meter hätte er wohl noch toppen können, verpatzte aber das Timing und riss die 1,95 Meter, die zum Sieg gereicht hätten. Im Weitsprung zeigte er eine bessere Leistung in einem allerdings auch deutlich stärkeren Feld. 6,81 Meter bedeuteten den sechsten Platz, aber dennoch einen Achtungserfolg für einen Mehrkämpfer im Duell mit Spezialisten.

Luft nach oben bei den Junioren

Bei den Junioren hatte Chiara Ebner Grund zur Freude, denn ihre 10,29 Meter im Dreisprung der U20-Juniorinnen reichten für die Bronzemedaille. Mit dem Wettkampf an sich war sie allerdings nicht zufrieden, denn bei ihren sechs Versuchen traf sie nur zweimal das Brett. Die Weiten der ungültigen Versuche ließen vermuten: Da wäre sogar der Sieg drin gewesen.

Sebastian Oertel ging über die 400 Meter bei den männlichen U20-Junioren an den Start, teilte sich seine Kräfte allerdings falsch ein und hatte im Ziel nicht nur viel zu viel Restenergie, sondern auch einen deutlichen Rückstand auf die anderen vier Teilnehmer. So reichte es nur für den fünften Platz (55,10 Sek.). Über 60 Meter Hürden wurde er in 9,30 Sekunden Sechster.jw

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