Höchstadt a. d. Aisch

LSC Höchstadt dominiert in Eckental

Bei den mittelfränkischen Crosslauf-Meisterschaften gab es für die Athleten des LSC Höchstadt keine Konkurrenz. Bei den bayerischen Meisterschaften lief es durchwachsen.
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Die Läufer des LSC Höchstadt führten souverän das Rennen in Eckental an und bestimmten das Tempo. Brian Weisheit (Nummer 159) holte den Sieg. Foto: Sportfoto Kiefner
Die Läufer des LSC Höchstadt führten souverän das Rennen in Eckental an und bestimmten das Tempo. Brian Weisheit (Nummer 159) holte den Sieg. Foto: Sportfoto Kiefner

Rund um den Forther Sportplatz und den angrenzenden Wald kämpften fast 400 Teilnehmer auf den gewohnten Strecken um die Crosslauf-Krone im Kreis Erlangen-Höchstadt und im Bezirk Mittelfranken ab der Klasse U14. Der LSC Höchstadt war vor allem im Männerfeld stark vertreten, aber auch ein paar Nachwuchsläufer machten sich auf den Weg in den östlichen Landkreis.

So landete Juna Zügler mit Platz 3 in der Klasse W9 auf dem Podest. Zum überlegenen Kreismeistertitel lief Jule Pfitzenmaier in der Klasse W11. Im ersten Meisterschaftsrennen trat Tim Freudenberger an und belegte Platz 2 im Lauf der Klasse M13. In der Klasse M14 hatte der LSC Höchstadt zwei Aktive am Start: Mark Franz belegte einen starken fünften Platz über 1900 Meter, gefolgt von Frederik Petersilka auf Platz 6. Im Renen der U20 bestritt Neuzugang Jan Lenfert sein erstes Rennen für den LSC. Nach wochenlangem Aufbautraining zeigt seine Form steil nach oben: Der eigentliche 800-Meter-Läufer erreichte über 3500 Meter mit einem langen Endspurt in 11:38 Minuten den zweiten Platz.

Im Hauptlauf der Männer über 6340 Meter war das LSC Top-Team mit sieben Läufern vertreten. Von Beginn an waren die Orange-Blauen von der Aisch an der Spitze zu finden und diktierten das Rennen. Erst in der letzten Runde machte Brian Weisheit, gefolgt von Niklas Buchholz, ernst und zog das Tempo an. Auf den letzten Metern kam es zu einem spannenden Endspurt, den Weisheit für sich entschied (20:22 Minuten). Knapp zehn Sekunden später kam Mittelstreckler Martin Weinländer (20:31 Min.) ins Ziel, gefolgt von Theo Schell (20:33 Min.). Auf den letzten 500 Metern musste der bis dorthin starke Bernhard Weinländer mit Seitenstechen abreißen lassen. Er belegte Platz 7 in 20:54 Minuten. Platz 8 und 9 gingen ebenfalls an die Aisch: In 21:09 Minuten kam Geoffroy Jadoul ins Ziel, in 21:25 Minuten Neuzugang Korbinian Lehner. Damit ging auch Platz 1 und 2 in der Mannschaftswertung an die Aisch, zudem gewann Buchholz die Klasse U23 vor Schell.

Kleines Aufgebot in Fürth

Der Großteil der LSC-Läufer verzichtet auf die Hallensaison und war dementsprechend auch nicht bei den bayerischen Hallenmeisterschaften in Fürth dabei. Martin Weinländer und Geoffroy Jadoul gingen jeweils über 800 und 1500 Meter an den Start, zeigten aber durchwachsene Leistungen. Zwar holte Weinländer über die längere Distanz im kleinen Teilnehmerfeld Silber, lief aber eine Zeit weit unter seinen Möglichkeiten (4:03,66 Min). Das kam nach guten Trainingsleistungen überraschend. Über 800 Meter wurde er Vierter (1:57,15 Min.), knapp vor Jadoul (1:57,63 Min.), der mit dieser Leistung zufrieden sein konnte. Über die 1500 Meter hatte er dann allerdings mit schweren Beinen zu kämpfen und wurde Vierter (4:07,05 Min.).

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