Herzogenaurach
Basketball

Longhorns nach Sieg auf dem Weg zu Rekordsaison

In Vilsbiburg holen die Longhorns einen 90:81-Sieg und festigen Rang 5.
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Der Herzogenauracher Patrick Horstmann (l.) war neben Mike Kaiser der beste Herzogenauracher Schütze in Vilsbiburg. Foto: herzopress
Der Herzogenauracher Patrick Horstmann (l.) war neben Mike Kaiser der beste Herzogenauracher Schütze in Vilsbiburg. Foto: herzopress

Die Regionalliga-Basketballer der TS Herzogenaurach haben bei den Baskets Vilsbiburg einen überzeugenden 90:81-Sieg eingefahren. Die Herzogenauracher belegen weiter den fünften Tabellenrang (13:9), während die Vilsbiburger im gesicherten Mittelfeld stehen (9.).

Vier Spiele stehen in der Saison noch aus. Am kommenden Spieltag empfangen die Longhorns am Samstag, 23. März, den Tabellennachbarn MTSV Schwabing (6.)

Regionalliga

Baskets Vilsbiburg - TS Herogenaurach 81:90

Von Beginn an übernahmen die Longhorns das Kommando und gingen durch einige Zähler vom starken Patrick Horstmann, der mit 16 Punkten gemeinsam mit Mike Kaiser Topscorer der Aurachstädter war, in Führung. Aufseiten der Vilsbiburger setzte sich Kendall Timmons (25 Punkte) mit seiner Athletik immer wieder unter dem Korb durch. Dennoch behaupteten die TSHler die Führung bis zur Viertelpause und gingen mit 22:18 in den zweiten Abschnitt.

Dort drehte Vedran Nakic auf, traf drei Dreier in Folge und brachte die Longhorns weiter in Front. Insgesamt erwischten die Herzogenauracher einen starken Tag von der Dreipunktelinie, trafen starke elf von 26 Dreiern. Doch die Niederbayern ließen sich nicht abschütteln, fanden in Timmons und Andreas Goderbauer ihre Punktegaranten und blieben so in Schlagweite. Die beiden überzeugten vor allem im Pick-and-Roll, gegen das die Herzogenauracher Verteidigung nie ein Mittel fand. Für eine 47:39-Halbzeitführung der TSH reichte es trotzdem.

Das dritte Viertel verlief ausgeglichen, beide Teams zeigten starken Offensivbasketball. Bei der TSH spielte sich Larry Hall in den Vordergrund, zog ein ums andere Mal mit viel Tempo zum Korb und schloss dort entweder selbst ab oder bereitete mustergültig für seine Mitspieler vor. Davon profitierten insbesondere Nakic, Tobias Übbing und Robert Merz, die die freien Würfe nutzten.

Auf der Gegenseite sorgten Davor Barovic und Timmons für Zählbares. Die beiden Centerspieler harmonierten perfekt, legten sich gegenseitig leichte Abschlüsse auf und sorgten so dafür, dass die Partie offenblieb. Vor dem Schlussabschnitt stand es 71:62. Dort zeigten die Herzogenauracher, welche Klasse sie in dieser Saison entwickelt haben. Sie spielten im Stile einer Spitzenmannschaft ihre Stärken aus, trafen kontinuierlich die richtigen Entscheidungen, leisteten sich kaum Ballverluste und kontrollierten so die Partie. Zwar kämpften die Vilsbiburger, versuchten die Partie noch irgendwie zu drehen, aber die TSH war schlichtweg zu routiniert und abgezockt. "Wir haben durchgehend geschlossen als Team angegriffen und verteidigt und jeder hat seine Leistung abgerufen", sagte Longhorns-Trainer Nikola Jocic nach dem Spiel.

"Unser Ziel ist es, mindestens noch drei der letzten vier Spiele zu gewinnen und so die erfolgreichste Saison einer Herzogenauracher Mannschaft in der Regionalliga abzuliefern. Dafür werden wir weiter hart arbeiten und hoffentlich schon nächste Woche einen weiteren Sieg einfahren."

TSH: Hall (14), Horstmann (16), Kaiser (16), Schlindwein (2), Bauer (3), Dorberth (5), Nakic (15), Kwilu (1), Übbing (8), Merz (10).

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